Freemium adé: Dyn beendet kostenfreien DynDNS-Service

Redaktion JAXenter

In einem Monat stellt Dyn seinen kostenfreien DNS-Dienst ein. Das teilte das US-Unternehmen gestern u. a. auf seiner Website mit. Ab dem 7. Mai werden auf die Nutzung des Services DynDNS Pro, der in Remote Access umbenannt wurde, Gebühren erhoben.

Die Kursänderung begründet Dyn-CEO Jeremy Hitchcock damit, dass das Vertrauen in das Freemium-Angebot durch wiederholten Missbrauch erschüttert worden sei. Das Modell sei daher nicht länger tragfähig.

Dank des neuen Geschäftsmodells werde Dyn in der Lage sein, seinen zahlenden Kunden sicherere Lösungen zu bieten. „Wir müssen die unterstützen, die uns unterstützen“, so Hitchcock. Mehrere Millionen Dollar wolle man dazu in die Plattform und den notwendigen Support investieren. Die Gebühr, die für die Nutzung von Remote Access erhoben wird, liegt derzeit bei 25 US-Dollar pro Jahr.

Dank der Dynamic-DNS-Technologie ist es möglich, mit einem leicht einzuprägenden benutzerspezifischen Hostnamen per Remote Access auf Geräte wie PCs, Server oder Webcams zuzugreifen. Dyn hat sich im letzten Jahrzehnt als einer der populärsten DynDNS-Anbieter etabliert, sein kostenloses Angebot aber in den letzten Jahren nach und nach eingeschränkt. 

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