Flexible Datenbanken für dynamische Geschäfte - JAXenter
Die richtige Configuration Management-Datenbank für das Business Service Management

Flexible Datenbanken für dynamische Geschäfte

Michael Hagen, Manager Solutions Engineer bei ASG Software Solutions

Business Service Management (BSM) wird im IT-Bereich immer wichtiger. Unternehmen erwarten von ihren IT Abteilungen Lösungen, die Erfolge bringen. Wenn die IT ihre Systeme im Einklang mit den unterstützten Business Services (Auftragseingang, Online-Vertrieb, Versand, Kundendienst etc.) verwaltet, kann sie mithelfen Unternehmensziele zu erreichen und zu Wettbewerbsvorteilen, Kundenzufriedenheit, Umsatz- und Wertsteigerung beitragen.

Configuration Management Datenbanken (CMDBs) spielen dabei eine entscheidende Rolle. Mit einer durchdachten Prozess- und Betriebsplanung können sie die mittlere Fehlerbehebungszeit (MTTR) sowie die Gesamtausfallzeit um bis zu 70 Prozent reduzieren. Eine verbesserte IT-Performance wiederum sorgt für bessere Services, also für kürzere Ausfallzeiten, eine Ausrichtung an den Unternehmenszielen und letztendlich mehr zufriedene Kunden.

Um BSM effektiv einzusetzen, müssen IT-Metriken direkt mit den Geschäftsergebnissen verknüpft werden und aufzeigen, wie IT-Initiativen zur Ergebnisverbesserung beitragen können. Diesen Aspekt müssen IT-Verantwortliche bei der Wahl der richtigen CMDB berücksichtigen. Eine CMDB sollte nicht nur den Betrieb verbessern, sondern auch rechtzeitige, fundierte und wirtschaftlich relevante Entscheidungen im ganzen Unternehmen ermöglichen – wodurch der IT-Bereich zu einem dynamischen Geschäftsfaktor wird.

Jedoch ist nicht jede CMDB gleichermaßen für BSM geeignet. Das Konzept der CMDB als Metadaten-Repository sorgt dafür, dass die CMDB nicht mehr nur ein einfaches relationales Modell mit einer einzelnen Instanz ist, sondern ein architektonisch vielfältiges und flexibel integriertes Modell, das komplexe Beziehungen abbilden kann und sich einfach den ändernden Anforderungen des globalen Markts anpassen kann.

Eine optimale BSM-Lösung richtet sich nach dem Reifegrad der IT und dem geschäftlichen Wachstum. Dieses Ziel lässt sich am besten mit einer CMDB und einem entscheidungsbasierten Datenmodell erreichen, dem Echtzeitinformationen zugrunde liegen. So wird die CMDB zum Rückgrat des Unternehmens und zur Basis für ein leistungsfähiges BSM.

Was ist eine CMDB?

Das CMDB-Konzept hat sich aus der IT Infrastrucure Library (ITIL) entwickelt. Eine CMDB in ihrer einfachsten Form enthält Daten über IT-Ressourcen wie Server, Desktops, Netzwerke und Software. Die meisten Unternehmen verfügen über mehrere CMDBs. Daher betont ITIL v3 die Wichtigkeit eines Configuration Management-Systems (CMS), das unterschiedliche CMDBs und sogenannte „Trusted Sources“ zur Erstellung eines Gesamtüberblicks über die IT-Services und ihre Lebenszyklen umfasst. Informationen in CMDBs werden als individuelle Konfigurationselemente (Configuration Items, CIs) dargestellt, die aus zwei Hauptkomponenten bestehen:

  1. aus den Merkmalen des CIs, die als Attribute beschrieben und in der CMDB gespeichert werden
  2. aus den Beziehungen des CIs zu den übrigen CIs in der CMDB

Viele führende Anbieter von CMDBs nutzen konventionelle Datenbankmanagement-Systeme zur Speicherung und Verwaltung der Daten. Auch wenn sich mit diesen CMDBs Konfigurationsdaten konsolidieren und CI-Beziehungen dokumentieren lassen, erfüllen sie meistens bei weitem nicht alle Anforderungen an das BSM. Zwar verschwimmen die Grenzen zwischen konventionellen Datenbanken immer mehr, aber es gibt immer noch entscheidende Unterschiede.

Geschrieben von
Michael Hagen, Manager Solutions Engineer bei ASG Software Solutions
Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.