Erstes Release von Jenkins

Hartmut Schlosser

Eine erste Version des Hudson-Forks Jenkins ist erschienen. Das Changelog enthält eine Liste kleinerer Bugs. Interessant ist die ebenfalls verfügbar gemachte Migrationsanleitung von Hudson zu Jenkins. In dem Dokument wird beschrieben, dass es sich bei Jenkins um eine einfache Drop-in-Version handelt, die dieselben Variablen-Umgebungen und System-Properties unterstützt. Für die Migration genügt ein einfaches Umbenennen von hudson.war in jenkins.war.

Bemerkenswert ist, dass in der Anleitung vom „Upgrade“ von Hudson nach Jenkins die Rede ist. Nachdem sich die Maven-Company Sonatype letzte Woche zum „alten“ Hudson-Projekt bekannt hat, stehen mit Hudson und Jenkins zwei konkurrierende Continuous Integration Server bereit, die beide über bedeutsame Communities verfügen. Der Kampf um die Deutungshoheit darüber, welches der beiden Projekte ein „Upgrade“ zum anderen darstellt, scheint eröffnet.

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Hartmut Schlosser
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