Erster Release-Kandidat für Spring Session 1.0

Hartmut Schlosser

Ein bisher wenig bekanntes Projekt aus dem Spring-Universum ist Spring Session. Es handelt sich dabei um eine Erweiterung des Spring-Frameworks um eine Infrastruktur zur Session-Verwaltung. Die Idee ist es, dass auf Sessions von beliebigen Umgebungen aus, neben dem offensichtlichen Use Case „Web“ beispielsweise auch eine Messaging-Infrastruktur, zugegriffen werden kann.

In einem Web- bzw. Cloud-Umfeld wird zudem das Clustering vereinfacht. Einstellungen für Cluster können zentral in einer anbieterneutralen Umgebung durchgeführt werden. Es können unterschiedliche Strategien zur Bestimmung einer Session ID angewandt werden, um beispielsweise mehrere simultane Sessions in einem Browser zu halten. Zu den weiteren Vorteilen gehört es, dass sich Http- und WebSocket-Sessions synchronisieren und unerwünschte Sessions gezielt abschalten lassen.

Momentan befindet sich die Entwicklung von Spring Session auf der Zielgeraden zur Version 1.0. Im jetzt erschienen ersten Release-Kandidaten ging es um den WebSocket-Support, um die erweiterte Unterstützung für den Key-Value-Store Redis und um die vereinfachte Konfiguration mittels der neuen Konstrukte @EnableRedisHttpSession und AbstractHttpSessionApplicationInitializer. Außerdem wurde eine neue Beispielanwendung unter Einbezug des In-Memory Datagrid Hazelcast zur Verfügung gestellt.

Spring Session 1.0 RC1 kann auf GitHub begutachtet werden. Die Verfügbarkeit der finalen Version 1.0 von Spring Session ist für Anfang Dezember vorgesehen.

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Hartmut Schlosser
Hartmut Schlosser
Content-Stratege, IT-Redakteur, Storyteller – als Online-Teamlead bei S&S Media ist Hartmut Schlosser immer auf der Suche nach der Geschichte hinter der News. SEO und KPIs isst er zum Frühstück. Satt machen ihn kreative Aktionen, die den Leser bewegen. @hschlosser
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