Asynchrone Web Services

Erfolgskontrolle

Dave Chappell

Mit Web Services ist ein neues Konzept für die Architektur von Enterprise-Infrastrukturen entstanden, mit dem das Ziel einer auf Standards basierenden Integration in greifbare Nähe rückt. Eine Reihe neuer, universell vereinbarter Standards steht zur Verfügung, mit denen die Lücken zwischen plattformspezifischen Insellösungen geschlossen werden können. Damit sich dieses Konzept in Unternehmen durchsetzt, ist ein lose gekoppeltes, zuverlässiges und asynchrones Modell für Web Services erforderlich. In diesem Artikel werden wir uns mit der Frage beschäftigen, wie vorhandene Standards mit realen Implementierungen zusammengefügt werden können, um dieser Forderung gerecht zu werden.

Abb. 4: Schließen der Kluft zwischen Applikationen auf Basis von J2EE und .NET sowie Legacy-Applikationen

Wie ebenfalls aus Abpictureung 4 zu entnehmen ist, sind die Interaktionen zwischen den Enterprise-Clients und den externen Internet-Clients birektional. Die externen SOAP-Clients können selbst Endpunkte von Web Services sein, die über eine ausgehende HTTP-Anforderung aufgerufen werden können. Ob es sich bei den Endpunkten um externe Aufrufe über HTTP, Reliable SOAP (WS-Rel*) oder interne Zieladressen handelt, die über JMS-Zieladressen ausfindig gemacht werden, ist lediglich eine Frage der Implementierung.Eine umfangreiche Implementierung von Web Services, die sich über mehrere Applikationen und Services erstreckt, erfordert eine zuverlässige asynchrone Kommunikation. Die Mittel, die für die Implementierung großer, asynchroner und zuverlässiger serviceorientierter Architekturen erforderlich sind, stehen bereits heute zur Verfügung; wichtig ist die richtige Kombination von Technologien, die auf Standards basieren.

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Dave Chappell
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