Entwickler Magazin Spezial: Internet of Things – ab heute im Handel

Christoph Ebert,
© S&S Media

Editorial: „Eine Technologie sagt mehr als tausend Zahlen“

Internet of Things – kurz, IoT – ist das Buzzword der Stunde. Kaum eine Woche vergeht, ohne dass sich Apple, Google und Co. ein weiteres ambitioniertes IoT-Start-up à la Nest Labs einverleiben.

Dabei ist die Idee, Objekte über Internettechnologien miteinander zu vernetzen, alles andere als neu: Bereits Anfang der Achtziger schlossen Programmierer an der Carnegie Mellon University einen Getränkeautomaten ans Internet an, um dessen Füllstand abzufragen. Und bereits 1999 prägte der Technologievordenker Kevin Ashton den Begriff „Internet of Things“ in einer Präsentation über ein RFID-System.

Doch erst in der jüngeren Vergangenheit hat das Internet der Dinge so richtig Fahrt aufgenommen. In rasendem Tempo wird die Welt um uns herum immer intelligenter und interaktiver. Immer mehr Alltagsgeräte sind ans Internet angeschlossen und miteinander vernetzt – vom Smart Home mit vernetzten Haushaltsgeräten über Connected Cars bis hin zu programmierbarem Spielzeug. So ermöglicht das Internet of Things auf faszinierende Weise eine Verbindung von digitaler und realer Welt.

Welche konkreten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen das IoT in Zukunft haben wird, kann niemand mit Sicherheit voraussagen. Trotzdem befeuern uns Marktforscher in regelmäßigen Abständen mit imposanten Zahlen. So prognostizieren die Analysten von Juniper Research 400 Millionen eingebettete Geräte bis 2017 und prophezeien ferner, dass die Umsätze im Smart-Home-Sektor bis 2018 auf 71 Milliarden Dollar steigen werden. Bis 2020 soll schließlich die Zahl der vernetzten Geräte weltweit auf über 50 Milliarden angewachsen sein.

Wer hinter solch bombastischen Voraussagen vor allem schnöde Marketingabsichten vermutet, liegt nicht immer falsch. Viele Unternehmen wollen auf diesen rasenden Zug aufspringen und unter dem Label „IoT“ Produkte und Dienstleistungen verkaufen, die sie eigentlich schon länger im Angebot haben. Ganz ähnlich wurde vor einigen Jahren mit dem Begriff „Cloud“ verfahren.

Deshalb ist es wichtig, die wahre Bedeutung hinter dem Begriff Internet of Things zu verstehen. Und die erfasst man nur, wenn man sich mit den Technologien beschäftigt, die den Weg für Smart Homes, Connected Cars, Industrie 4.0 usw. bereiten. Eine Technologie sagt mehr als tausend Zahlen.

IoT Sonderheft Cover

Das Revolutionäre am IoT ist die Art und Weise, wie es Informationen und Daten von den verschiedensten Geräten und Systemen zusammenführt. Gepaart mit dem kontinuierlich steigenden Leistungsvermögen von Big-Data-Analysen wird das IoT in den nächsten Jahren außergewöhnliche Auswirkungen auf unsere IT- und Consumer-Technologien haben. Damit Sie die vielfältigen Facetten des Internet of Things besser verstehen, hat die Redaktion des Entwickler Magazins diese IoT-Spezialausgabe zusammengestellt. Die Artikel und Tutorials zeigen einen Querschnitt durch das aktuelle IoT-Universum. Dabei reicht das Themenspektrum von Firmenstrategien über verschiedene Softwareplattformen bis hin zu privaten Entwicklerprojekten, die sich mithilfe günstiger Hardware leicht nachbauen lassen. Wir wünschen viel Spaß bei der Lektüre und beim Mitmachen!

Ab heute ist das Entwickler Magazin Spezial: IoT am Kiosk erhältlich! Online kann es unter http://entwickler.de/Iot-Mag bestellt werden.  

Geschrieben von
Christoph Ebert
Christoph Ebert
Christoph Ebert stieß im Juli 2011 zum Online-Team von Software & Support Media. Als Redakteur kümmert er sich um das Portfolio von entwickler.press und ist verantwortlich für das Entwickler Magazin und entwickler.de. Davor betreute er die Portale WebMagazin.de, CreateOrDie.de und mobile360.de. Vor seiner Zeit in Frankfurt arbeitete der studierte Amerikanist und Tech-Geek als Redakteur für ein Heimkinofachmagazin im Süden Deutschlands.
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