eMongo stellt OSGi-Services für MongoDB bereit

Das erste Major Release von eMongo ist vollbracht. Dies teilte der Entwickler Bryan Hunt gestern in seinem Blog mit. Das Projekt stellt OSGi-Services für die Open-Source-Datenbank MongoDB zur Verfügung. eMongo kann somit als Enterprise-Umgebung für die NoSQL-Datenbank MongoDB bezeichnet werden. Parameter wie der Host-Name, der Nutzer oder das Passwort lassen sich unabhängig voneinander und ohne erneutes Server-Deployment konfigurieren. Der Modularisierungsstandard OSGi, seit zehn Jahren in zahlreichen Industrieprojekten im Einsatz, spielt seine Stärken damit voll aus.

eMongo verwendet die OSGi-Metatype-Spezifikation, die eine einheitliche Bearbeitung von Metadaten ermöglicht. In Kombination mit der Apache-Felix-Web-Konsole wird außerdem ein übersichtliches Java-Interface zur Verfügung stellt, um die Konfiguration anzupassen.

Der Zugriff auf MongoDB erfolgt bei eMongo in zwei Schritten: Zuerst konfiguriert man die Verbindung zum Client, in einem zweiten Schritt die zu einer oder mehreren Datenbanken. eMongo steht unter der Eclipse Public License 1.0 und kann auf GitHub heruntergeladen werden.

MongoDB ist eine der populärsten Open-Source-NoSQL-Datenbanken. In C++ entwickelt, zeichnet sie sich durch dokumentorientiertes Abspeichern von Daten oder Funktionen wie Auto-Sharding aus. Seit 2009 ist MongoDB Open Source. Die New Yorker Softwareschmiede, die 2007 mit der Entwicklung an der Datenbank begonnen hatte, hat sich erst kürzlich von „10gen“ in „MongoDB Inc.“ umbenannt. Hintergrund ist, dass die Entwickler sich fortan ganz auf Services rund um die Datenbank spezialisieren möchten – allein das ist ein Hinweis auf Erfolg von MongoDB.

Lesetipp für alle, die gerne wissen möchten, welche NoSQL-Datenbank für ihre Zwecke am besten geeignet ist: Im Java Magazin ist gerade eine neue Artikelserie zu diesem Thema gestartet: „Die NoSQL-Übersicht.“

 

 

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