von OldSQL über NoSQL zu NewSQL?

Elefant unter Strom

Jan Stamer
© iStockphoto.com/KeithBishop

„Relationale Datenbanken sind groß, alt, schwer und langsam wie ein Elefant. Richtig gut können die eigentlich gar nichts“, sagt Michael Stonebreaker. Er will den Elefanten mit der Datenbank VoltDB zeigen, dass auch mit ACID und SQL gute Skalierbarkeit und hohe Performance möglich sind.

Liest man den oben zitierten Satz von Michael Stonebreaker, könnte man ihn für einen Jünger der NoSQL-Bewegung halten. Ist er nicht wirklich. Der Mann ist ein Datenbankdinosaurier, unter anderem Vater der relationalen Datenbank PostgreSQL und der Datawarehouse-Datenbank Vertica, die gerade für 430 Millionen Dollar an HP verkauft wurde. Daneben hat er noch weitere Start-ups wie StreamBase, Paradigm4 oder Tamr gegründet. Ach ja, und Professor am MIT ist er auch noch.

Zurück zu den Elefanten. Die mächtigen Vierbeiner sind langsam und behäbig. Das gilt auch für relationale Datenbanken, stellte Stonebreaker fest, und bezeichnet sie daher als OldSQL-Datenbanken. Michael Stonebreaker untersuchte die Performance relationaler Datenbanken mit dem Benchmark TPC-C  – und stellte fest: Nur 4 Prozent der Zeit wird für die eigentliche Anfrage verbraucht. Die restlichen 96 Prozent sind Overhead. Das weckte Stonebreakers Neugier. Was macht denn die Datenbank in der Zeit, in der sie nicht mit der eigentlichen Anfrage beschäftigt ist?

(Lesen Sie den kompletten Artikel im Java Magazin 1.15)

Geschrieben von
Jan Stamer
Jan Stamer
Jan Stamer ist Senior-Softwareentwickler bei red6 in Hamburg, einem Spin-off der Hanse-Merkur-Versicherung. red6 entwickelt innovative Insurance-Lösungen mit zeitgemäßen Technologien mit Schwerpunkt auf Java und Node.js.
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