Beta 1 für Elasticsearch 2.0.0 verfügbar

Elasticsearch 2.0.0 – erste Beta bringt zahlreiche neue Features

Moritz Hoffmann

(c) Shutterstock / iceink

Sicherer, einfacher, besser. So vollmundig wird die zweite Hauptversion der Such-Engine Elasticsearch auf der Projektseite angekündigt. Nach dem neuen Release von Apache Lucene 5.3.0 steht nun eine erste Beta für Elasticsearch 2.0.0 zur Verfügung. Die Beta-Version fußt auf Lucene 5.2.1 und beinhaltet nach Angaben der Entwickler über 2500 Pull-Requests von über 400 Committern, 850 davon sind komplett neu.

Von den neuen Features sind zunächst die „Pipeline Aggregations“ zu erwähnen, mit denen Aggregationen auf Basis bereits bestehender erstellt werden können. Außerdem liefert Elasticsearch 2.0.0 Beta1 eine bessere Datenkomprimierung im Speicher sowie einen verringerten Speicherverbrauch während Merges. Die Befehlsstruktur für die Abfrage-Ausführung wurde optimiert, ebenso steht ein Auto-Chaching von Filtern zum Einsatz bereit.

Anstelle der Auto-Regulierungs-Einstellungen soll in der neuen Version verstärkt auf Feedback-Loops gesetzt werden können. Mit einem Clean-up haben die Entwickler nach eigenen Angaben die Type Mappings sicher, genügsam und zuverlässig gemacht. Weitere Features und Details zum Release sind auf der Elasticsearch-Website oder in der entsprechenden Dokumentation zu finden.

Elasticsearch Road to 2.0.0

Die Beta lässt mit ihren vielen neuen Features auf ein voll bepacktes Major Release hoffen. Das Elasticsearch-Team gab außerdem bekannt, in der Entwicklung von offiziell unterstützten Kern-Plug-ins einen neuen Weg zu gehen. Die Plug-ins liegen nun direkt im Elasticsearch-Repository auf GitHub. Sie werden parallel mit dem Kern neuer Versionen getestet und zur Nutzung freigegeben. Für die Installation der Kern-Plug-ins steht eine eigene Dokumentation zur Verfügung. Die Installation kommerzieller Plug-ins ist per Shield oder Watcher möglich.

Für einen baldigen Release von Elasticsearch 2.0.0 rufen die Entwickler zum „Happy Testing“ auf. Erfahrungsberichte können auf Twitter oder im Elasticsearch-Forum abgegeben werden. Für Probleme gibt es auch eine GitHub-Issue-Seite.

Aufmacherbild: Close up rainbow colored wire spiral von Shutterstock / Urheberrecht: iceink

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Moritz Hoffmann
Moritz Hoffmann
Moritz Hoffmann hat an der Goethe Universität Soziologie sowie Buch- und Medienpraxis studiert. Er lebt seit acht Jahren in Frankfurt am Main und arbeitet in der Redaktion von Software und Support Media.
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