Elasticsearch 1.1.1 mit kleinen, aber wichtigen Bugfixes

Redaktion JAXenter

Für den Java-Such-Server Elasticsearch stehen ab sofort Updates bereit: Version 1.1.1 basiert auf Lucene 4.7.2 und Version 1.0.3 auf Lucene 4.6.1. Kleine, aber wichtige Bugfixes standen auf dem Programm beider Releases. Eine Aktualisierung wird daher nachdrücklich empfohlen.

Die Problembehebungen betrafen mitunter ein recht neues Feature, den Field Data Circuit Breaker, der verhindert, dass zu viele Felddaten geladen und dadurch Out-of-Memory-Ausnahmen geworfen werden. Auch eine Index-Beschädigung, hervogerufen durch Shards, die mehrmals im selben Verzeichnis abgelegt werden, sollte nun nicht mehr auftreten.

Des Weiteren wurde ein Bug in der Dynamic-Mapping-Funktion behoben. Dieser trat beim Bulk-Indexing eines Indizes auf, in dem noch nicht alle Shards bereitstanden. Der mit Version 1.1.0 vollzogene Wechsel vom Concurrent Merge Scheduler auf den Serial Merge Scheduler wurde aus Performancegründen vorerst rückgängig gemacht.

Release Notes und Downloads befinden sich auf der Projektseite.

Elasticsearch geht auf ein Lucene-basiertes Suchprojekt zurück. Den Grundstein legte Shay Banon 2010 mit der ersten Version. Schnell scharte das Projekt eine große Community um sich, mit namhaften Nutzern wie Foursquare, Netflix, Mozilla, Xing, Soundcloud, Wikimedia und Github.

Elasticsearch ist ein dokumentenorientierter Data Store, in dem beliebig komplexe JSON-Objekte (documents) gespeichert werden können. Ihn kennzeichnet eine verteilte, Multitenant-fähige Volltext-Suchengine mit einem RESTful Web Interface und Schema-freien JSON-Dokumenten. Entwickelt wird Elasticsearch in Java, die Features der Lucene Library werden via JSON und Java API verfügbar gemacht. Grundsätzlich ist Elasticsearch aber sprachneutral: Unterstützt werden neben Java auch JavaScript, PHP, Perl, Python und Ruby. 

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