Eclipse-Runtime-Packaging-Projekt vorgeschlagen

Hartmut Schlosser

Ein Proposal für das neue Eclipse-Projekt RT Packaging (RTP) wurde bei der Eclipse Foundation eingereicht. Als Unterprojekt des exisitierenden Eclipse Packaging Project soll RTP erweiterbare Pakete bestehend aus aufeinander abgestimmten Eclipse-Runtime-Technologien bereitstellen. Auf Basis des OSGi-Servers Equinox und der Bereitstellungstechnologie p2 soll eine minimale Konfiguration entstehen, die als Ausgangspunkt für umfangreichere Pakete dienen kann.

Das Projekt soll die Zusammenarbeit der verschiedenen Eclipse-Runtime-Projekte verbessern und die bisher jedes Mal aufs Neue notwendige Konfigurationsarbeit der diversen Runtime-Komponenten überflüssig machen.

Verschiedene Plattformen und Architekturen sollen mit Eclipse-Runtime-Paketen bedacht werden, erwähnt werden Debian, Ubuntu, Fedora, SuSe, Windows und Mac OS X. Auch Plattform-unabhängige Pakete sowie eine Menge von Cloud-Images für die S3- und Azure-Services sollen zur Verfügung gestellt werden. Angedacht ist des Weiteren ein Konfigurationswerkzeug, mit dem Anwender ihre eigenen Pakete zusammenstellen können.

Das erste Meilenstein-Release ist für das erste Quartal 2011 geplant. Ziel ist es, zu einem integralen Bestandteil des Eclipse-Indigo-Release-Trains zu werden, der in der Veröffentlichung von Eclipse 3.7 im Juni 2011 kulminiert.

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Hartmut Schlosser
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