Eclipse Orion: Coding on the Web

Source Control

Die meisten Eclipse-Projekte des vergangenen Jahres sind von CVS zu Git übergegangen; davon ist auch Orion nicht ausgenommen. In Abbildung 3 ist die Git-Statusseite zu sehen, die es dem Entwickler ermöglicht, Änderungen bereitzustellen und gegebenenfalls ins Git Repository zu committen. Rechts auf der Seite ist der einfache Ausschnitt des Vergleichseditors zu sehen. Dieser ist nicht nur sinnvoll, um zu kontrollieren, ob zu erwartende Veränderungen vorgenommen werden, sondern auch, um externe Hinzufügungen zu integrieren. Hin und wieder ist ein vollständiger Compare-Editor mit linker und rechter Seite notwendig, wie man ihn von Eclipse kennt. Auch hierfür stellt die Seite die notwendigen Links bereit.

Abb. 3: Source ControlAbb. 3: Source Control (Vergrößern)

Unterschiede, die die Fähigkeiten und Herangehensweisen der Source-Control-Managementwerkzeuge betreffen, sind von Bedeutung. Die Git-Statusseite ist Git-spezifisch, und obwohl Komponenten wie der Compare-Editor wiederverwendet werden können, ist die Seite selbst kaum für Erweiterungen geeignet. Wir haben mit der Eclipse-Plattform die Erfahrung gemacht, dass es keineswegs ideal ist, Source-Control-Support zu verallgemeinern. Am besten integriert man ein neues Source-Control-Werkzeug über eine neue Task-Seite.

User Experience in Orion ist ein Dauerbrenner. Obwohl mit dieser Seite vieles möglicht wird, ist sie uns noch etwas zu komplex. Orion soll nicht nur in Desktopbrowsern betrieben werden, sondern auch auf mobilen Geräten wie Tablets. Diesbezüglich wird sich auf dem Weg zur ersten Major Release wohl noch einiges tun. Es soll aber auch nicht unerwähnt bleiben, dass das Orion-Team seit nunmehr sechs Monaten selbst hostet, also Orion selbst verwendet, um es weiter zu entwickeln – eine Zeit, in der die Funktionalität dieser Seite zu einem Schlüsselkonzept und gleichsam zu einem Zeichen von Qualitätsarbeit geworden ist.

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