Eclipse Juno Highlight #6: Eclipse Runtime

JAXenter: Was ist in Deinem eigenen Projekt Gyrex passiert?

Gunnar Wagenknecht: Nach unserem 1.0 Release haben wir vorrangig an der Stabilität und der Administrations-Oberfläche gearbeitet. Das Ergebnis kann jetzt bewundert werden. Statt in der klassischen Workbench basiert die Oberfläche jetzt auf dem neuen, leichtgewichtigen OSGi-Ansatz, den RAP 1.5 mitbringt.

Parallel zum Release haben wir Git und Gerrit eingeführt, und unser Team haben wir auch mit einem weiteren Committer verstärken können.

JAXenter: Was hat das Gyrex-Team in den nächsten Monaten geplant?

Gunnar Wagenknecht: Wir möchten uns gern dem Thema OSGi-Standards weiter zuwenden. Das Eclipse Communications Framework (ECF) implementiert OSGi Remote Services. Wir bringen bereits eine Clustering-Funktion mit und wollen ECF so integrieren, dass es Out-of-the-Box funktioniert. Auch weitere Verbesserung im Administrations-Bereich sind geplant. Allerdings ist unseren Plan nicht in Stein gegossen. Ein bisschen hängt das auch von der Community ab. Beispielsweise gibt es da auch hin und wieder den Wunsch einer Integration mit Tomcat und Virgo.

JAXenter: Und wohin geht die Reise mit Eclipse Runtime im Ganzen, besonders in Hinblick auf Eclipse Kepler?

Gunnar Wagenknecht: Die Planungen für Kepler sind noch in vollem Gange. Es zeichnet sich aber ab, dass beispielsweise EclipseLink am Ausbau der NoSQL-Funktionen arbeitet wird. Das Interesse daran, und an Cloud-Themen allgemein, ist schon heute da und nimmt stetig zu. Aber auch Themen wie JavaFX und zukünftige Standards stehen für die verschiedenen EclipseRT Projekte auf der Agenda.

JAXenter: Vielen Dank für dieses Gespräch!

Gunnar Wagenknecht ist Softwareentwickler und bei AGETO verantwortlich für alle Themen rund um Technology und Architektur. Er ist Leiter des Eclipse Technology PMC und seit über zehn Jahren in der Eclipse-Community aktiv.
Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.