Ein Forschungsprojekt stellt sich vor

Eclipse in der Automotive-Entwicklung

Andreas Graf
©iStockphoto.com/tyndyra

Eclipse hat sich in der Werkzeuglandschaft für die Entwicklung von Automobilsoftware fest etabliert. Sowohl projektspezifische Lösungen als auch kommerzielle Werkzeuge basieren oft auf Eclipse. Die strategische Bedeutung in der Branche zeigt sich auch darin, dass Firmen wie Robert Bosch GmbH und BMW der Eclipse Foundation beigetreten sind.

Allerdings nutzen viele dieser Lösungen nicht das volle Potenzial, das das Eclipse-Ökosystem bietet. Gerade neuere Projekte oder Funktionalitäten aus Projekten wie Sphinx, CDO, EMF Compare etc. finden oft keine Verwendung. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Einige Werkzeuge kamen schon auf den Markt, als es diese Technologien noch nicht in ausreichendem Reifegrad gab. Bei anderen haben vermutlich gewisse Designentscheidungen gegen den Einsatz gesprochen.
Wir sehen hier viel Potenzial, das nicht genutzt wird. Im Rahmen des öffentlich geförderten Forschungsprojekts IMES entwickelten wir daher einen Demonstrator, der auf neueren Eclipse-Projekten und deren Integration beruht. Dies ist Teil des gesamten Forschungsprojekts, das von den Projektpartnern itemis, BMW, fortiss, Validas und Symtavision durchgeführt wurde. Abbildung 1 zeigt den Umfang des von itemis entwickelten Prototyps, der die Entwicklungsschritte von Anforderungserfassung bis hin zur manuellen Implementierung unterstützt. Change Management und Traceability ziehen sich dabei als Querschnittsfunktion durch alle Schritte. Die Entwicklungsdaten können sowohl in XML-Dateien als auch in das begleitende Modell-Repository abgelegt werden.

(Den vollständigen Artikel finden Sie im Eclipse Magazin 4.2014)

Geschrieben von
Andreas Graf
Andreas Graf
Andreas Graf ist Business Development Manager Automotive bei itemis.
Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

Hinterlasse den ersten Kommentar!

avatar
400
  Subscribe  
Benachrichtige mich zu: