Eclipse Gemini setzt erste Marksteine

Hartmut Schlosser

Nach der Fertigstellung des ersten Meilensteins für das Eclipse Gemini-Web-Projekt hat auch das Unterprojekt Gemini Blueprint seinen ersten Markstein gesetzt und Version 1.0.0.M1 vorgelegt.

Das Gemini-Projekt wird maßgeblich von SpringSource vorangetrieben und zielt darauf ab, modulare Implementierungen von Java-EE-Technologie bereit zu stellen. Insbesondere soll die OSGi-Spezifikation unterstützt werden.

Unterteilt ist Gemini („The Enterprise Modules Project“) in die Subprojekte Gemini Web, Gemini Blueprint, Gemini JPA, Gemini DBAccess, Gemini Management und Gemini Naming.

Das Gemini-Web-Projekt basiert auf einem von SpringSource implementierten OSGi Web Container (RFC66), der im Rahmen des Gemini-Projektes an die Eclipse Foundation übergeben wurde und Servlet- und JSP-Technologien bereitstellen soll. Gemini Web läuft auf dem Equinox OSGi-Framework, bettet den Tomcat-Servlet-Container ein und integriert den Eclipse Virgo Webserver (ehemals Spring dm Server).

Das Unterprojekt Gemini Blueprint baut auf der Spring-Dynamic-Modules-V2-Codebasis auf und realisiert eine Referenz-Implementierung der OSGi 4.2 Blueprint Spezifikation (RFC 124). Der Blueprint Service ist aus dem Spring-Dynamic-Modules-Projekt hervorgegangen und definiert den so genannten Blueprint Container, der XML-Definitionen innerhalb von Bundles benutzt, um Anwendungsobjekte über ein Dependency-Injection-Framework zu erzeugen und zu verknüpfen.

Die neue Version 1.0.0.M1 von Gemini Blueprint ist die erste im Rahmen des Eclipse-Gemini-Projektes und bietet Unterstützung für die jüngste Version 3.0.3 des Spring-Frameworks. Sowohl Gemini Web als auch Gemini Blueprint sind unter der Eclipse Public License sowie der Apache License 2.0 erhältlich. Ein kostenfreier Download ist über die Gemini-Projektseite möglich.

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Hartmut Schlosser
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