Eclipse Foundation stellt offenen IoT Stack für Java zur Verfügung

Redaktion JAXenter
Screenshot von iot.eclipse.org/java

Die Eclipse Foundation, die seit einiger Zeit eine eigene Arbeitsgruppe für das Internet of Things (IoT) unterhält, stellt ab sofort einen freien IoT-Stack für Java-Entwickler zur Verfügung, wie sie auf der JavaOne bekanntgab. Die Lösung basiert auf quelloffenen Technologien und offenen Standards. Sie soll die Entwicklung eigener Anwendungen für das Internet der Dinge vereinfachen und beschleunigen, indem sie Lock-in-Effekten vorbeugt und die Interoperabilität zwischen verschiedenen IoT-Lösungen begünstigt. Ferner soll der Stack die weltweit neun Millionen Java-Entwickler dabei unterstützen, Java als Programmiersprache für Internet der Dinge zu etablieren.

Der Java-IoT-Stack setzt sich aus Java-Frameworks und OSGi-Services zusammen, die dem mittlerweile breiten Katalog an IoT-Projekten unter dem Dach der Eclipse Foundation entstammen, u. a. Paho, Californium, Eclipse OM2M, Eclipse Smarthome und Eclipse SCADA. Populäre Standards wie MQTT, CoAP und OMA Lightweight M2M (LWM2M) werden ebenso unterstützt wie Komponenten für die Entwicklung von IoT-Gateways. Entsprechende OSGi-Services stellt u. a. das Projekt Eclipse Kura bereit, das diese Woche auf der JavaOne sein erstes Major Release erfährt. In Sachen LWM2M hat sich bei Eclipse neulich das Projekt Leshan eingefunden, das nun auf der JavaOne offiziell vorgestellt wird.

Der offene IoT Stack der Eclipse Foundation wird bereits von zahlreichen Unternehmen und Organisationen unterstützt, darunter 2lemetry, Actuate, Bitreactive, Cisco, die Deutsche Telekom, dc-square, Eurotech, ibh Systems, IBM, LAAS-CNRS, openHAB, Ubuntu und Sierra Wireless.

Weitere Informationen sowie Downloads befinden sich unter http://iot.eclipse.org/java.

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