Eclipse 4.3 M7 Kepler

Hartmut Schlosser

Nicht mehr lange hin ist es bis zur Veröffentlichung der neuen Eclipse-Version 4.3. Am 26. Juni soll der Release-Train namens Kepler vollendet werden, der an die 70 auf Eclipse 4.3 abgestimmten Projekte im Schlepptau haben wird. Mit dem jetzt erreichten Meilenstein 7 sind die Neuerungen der Eclipse-Plattform 4.3 bereits abgeschlossen.

Bemerkenswert an Eclipse 4.3 M7 ist vor allem das neue, offizielle API auf Basis der Eclipse-4-Architektur. Mit dem API ist ein erster Schritt getan, um das Programmiermodell der neuen Plattform direkt für eigene Anwendungen und Plug-ins nutzen zu können. Eclipse 4 führt hier Dependency Injection und Services ein, außerdem ist es mittels eines UI-Modells möglich, mit relativ einfachen Mitteln die Struktur des User Interface zu manipulieren. Das komplette Modell ist ab sofort über das neue API ansprechbar.  

In den Java Developement Tools (JDT) wurden einige Detailverbesserungen vorgenommen. So lassen sich unerwünschte Typenargumente, die vom Content Assistenten vorgeschlagen werden, durch das Löschen von < komplett entfernen. Ein neuer Quickfix „Create loop variable“ korrigiert unvollständige „For“-Schleifen:

 Eclipse 4.3 M7 Quickfix

Templates und Keywords werden jetzt ohne Prefix vorgeschlagen.

 Eclipse 4.3 M7 Content Assist

Bei den JUnit Test-Templates steht nun das JUnit 4 Template an erster Stelle.

 

 Im Plug-in Developement Environment (PDE) ist es nun möglich, JUnit Plug-in Test Launch-Konfigurationen für das Plug-in-Testen zu nutzen. Ein neuer p2 Remediation Wizard hilft dabei, p2 Fehler zu beheben.

Der siebente Meilenstein ist der letzte seiner Art – nun geht es weiter mit den Release-Kandidaten. Eine Übersicht aller wichtigen Neuerungen in Eclipse 4.3 M7 geben die Release Notes.

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Hartmut Schlosser
Hartmut Schlosser
Hartmut Schlosser ist Redakteur und Online-Koordinator bei Software & Support Media. Seine Spezialgebiete liegen bei Java-Enterprise-Technologien, JavaFX, Eclipse und DevOps. Vor seiner Tätigkeit bei S & S Media studierte er Musik, Informatik, französische Philologie und Ethnologie.
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