Docker und VMware schließen Partnerschaft

Claudia Fröhling

Auf der derzeit laufenden VMworld in San Francisco hat Docker eine vertiefte Partnerschaft mit VMware bekannt gegeben. Ziel ist es, gemeinsame Lösungen für Enterprise-IT-Kunden anzubieten, die die Vorteile beider Unternehmen zusammenfassen.

Startup-Wiese abgegrast

Im ersten Jahr seit Bestehen habe Docker vor allem in Startups und bei Early Adopters einen Nerv getroffen heißt es in der Bekanntmachung. Nach zwölf Monaten konnte Docker daher bereits beachtliche Erfolge verbuchen:

  • 13 Millionen Downloads der Docker Engine
  • 30.000 Docker Apps, die auf Docker Hub gehostet werden
  • 570 Contributor

Doch nach der Pflicht kommt die Kür und das ist in diesem Fall die Enterprise IT, die „Big Player“. Diese Organisationen stellen weit mehr Anforderungen an ihre Anwendungen und Infrastruktur und genau hier soll VMware Docker nun helfen.

Through this partnership, now they can realize the agility and choice benefits of Docker on top of the VMware infrastructure they know and trust.“

Better Together

Drei spezifische Aufgabenfelder sind in der neuen Partnerschaft bereits formuliert: zum Einen soll sichergestellt werden, dass die Docker Engine auf Entwickler Workstations, die VMware Fusion nutzen, Data Center Servern mit VMware vSphere und vCloud Air problemlos läuft (Docker-on-VMware). Zweitens will man gemeinsam an den Standards der Docker Kerntechnologien libcontainer und libswarm arbeiten. Mit der Manpower, die hinter VMware steckt, kann der Docker-Kern davon nur profitieren. Und schließlich will man an einer Interoperabilität zwischen Docker Hub und den Management Tools von VMware arbeiten, um die Arbeit von Sysadmins und Entwicklern zu erleichtern.

Abgesehen von diesen konkreten Arbeitsfeldern wird Docker auch von der Reichweite seines neuen Partners profitieren, denn VMware wird Docker auch seinen Kunden ans Herz legen und über seine Marketing-Kanäle bewerben. Umgekehrt gilt natürlich das Gleiche.

Geschrieben von
Claudia Fröhling
Claudia Fröhling
Claudia Fröhling hat in verschiedenen Redaktionen als TV- und Onlineredakteurin gearbeitet, bevor sie 2008 zur Software & Support Media GmbH kam und sich bis 2014 um alle Projekte des Verlages im Ressort Java kümmerte. Claudia hat einen Abschluss in Politikwissenschaften und Multimedia Producing. Ihr Google+ Profil findest du hier.
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