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Erste stabile Versionen der vergangenen Dezember angekündigten Docker-Projelte stehen zum Download bereit

Machine, Swarm, Compose: Dockers Orchestrierungswerkzeuge freigegeben

Michael Thomas

© Shutterstock.com/Egorov Artem

Auf der DockerCon Europe vergangenen Dezember stellte Docker seine neuen Orchestrierungwerkzeuge vor, die jeweils einen anderen Aspekt des Lebenszyklus von verteilten Anwendungen abdecken sollen. Sowohl Docker Machine, Docker Swarm als auch Docker Compose stehen nun ab sofort erstmals in einer stabilen Version zum Download bereit.

Docker Machine

Bei der Einrichtung müssen je nach Host und OS normalerweise verschiedene Installations- und Konfigurations-Instruktionen befolgt werden. Mit Docker Machine soll dies der Vergangenheit angehören: So soll ein einzelner Befehl ausreichen, um den Zielhost – egal ob Laptop, Virtuelle Maschine oder Cloud-Instanz – für Docker-Container einzurichten. Über dasselbe Interface soll es zudem möglich sein, unabhängig von ihrem Standort mehrere Docker-Hosts zu verwalten und beliebige Docker-Befehle auf ihnen auszuführen. Ebenfalls über dasselbe Interface sollen Docker-fähige Infrastrukturen von Drittanbietern voll genutzt werden können.

Docker Swarm

Docker Swarm soll natives Clustering für verteilte, “dockerisierte” Anwendungen bieten. Dazu knüpft es direkt an Docker Machine an, indem es die Ressourcennutzung des Hosts optimiert. Im Einzelnen bedeutet dies, dass Docker Swarm es dem Nutzer ermöglicht, Ressourcen-Pools aus Hosts zu erstellen, auf denen anschließend Docker-Container laufen können. Abgesehen von der Ressourcenoptimierung soll Docker Swarm zudem eine hohe Verfügbarkeit bieten und neue Failover-Dienste bereitstellen; im Falle des Ausfalls eines Hosts verschiebt es die Docker-Container automatisch in einen neuen Host und startet sie neu. Last but not least soll Docker Swarm mit dem kompletten Lebenszyklus einer Anwendung skaliert werden und von einem einzelnen Host bis hin zu Hunderten ein konsistentes Interface aufrecht erhalten werden können.

Docker Compose

Das letzte Teil des Orchestrierungs-Puzzles wird von Docker Compose gebildet. Dieses erlaubt es Nutzern, verteilte Multi-Container-Anwendungen zusammenzustellen, die auf den mithilfe von Docker Swarm gebildeten Clustern laufen. Dabei kann Docker Compose auf unterschiedlichste, bereits vorhandene Container zurückgreifen, deren Abhängigkeiten in einer YAML-Datei definiert werden.

Aufmacherbild: 3d rendered illustration of an industrial port with containers. Loading container von Shutterstock / Urheberrecht: Egorov Artem

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Michael Thomas
Michael Thomas
Michael Thomas studierte Erziehungswissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und arbeitet seit 2013 als Freelance-Autor bei JAXenter.de. Kontakt: mthomas[at]sandsmedia.com
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