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Django REST Framework 3.0 mit grundlegenden API-Änderungen

Michael Thomas

Nach knapp vier Jahren Entwicklungszeit ist ab sofort eine neue, Kickstarter-finanzierte Hauptversion des Django REST Frameworks verfügbar. Mit Version 3.0 wurden offene Designfragen der Vorgängerversionen in Angriff genommen, die hauptsächlich Serializer, Felder und generische Views betreffen.

Zu den Hauptfeatures zählen leicht zu verstehende und zu debuggende Modell-Serializer, die einen einfachen Wechsel zwischen der impliziten ModelSerializer-Klasse und der expliziten Serializer-Klasse erlauben sowie eine neue BaseSerializer-Klasse, die das Schreiben von Serializern für alternative Storage-Backends erleichtert. Neuerungen bei den APIs betreffen beispielsweise die Einführung eines Metadaten-API, mit dessen Hilfe angepasst werden kann, wie das API OPTIONS-Requests handhabt; außerdem besteht nun die Möglichkeit, die Art und Weise zu überschreiben, wie das API mit Validierungsfehlern umgeht.

Eine ausführliche Erläuterung sämtlicher Änderungen und Neuerungen findet sich in den offiziellen Release Notes. Da einige der API-Änderungen als fundamental zu bezeichnen sind, raten die Entwickler dringend, diese vor einem Upgrade gründlich zu studieren.

Das von großen Unternehmen wie Mozilla und Eventbrite genutzte Django REST Framework ist ein mächtiges, flexibles und extrem anpassbares Toolkit, das Entwicklern mit seine Web Browseable API einen gewaltigen Zuwachs der Usability beschert. Es unterstützt von Haus aus die Authentifizierungsrichtlinien OAuth1a and OAuth2 und seine Serialisierung unterstützt sowohl ORM- als auch non-ORM-Datenquellen.

Geschrieben von
Michael Thomas
Michael Thomas
Michael Thomas studierte Erziehungswissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und arbeitet seit 2013 als Freelance-Autor bei JAXenter.de. Kontakt: mthomas[at]sandsmedia.com
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