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Die schnelle Cloud: Dell startet Project Fast PaaS

Judith Lungstraß

Dell hat ein neues PaaS-Angebot ins Leben gerufen, das – im Idealfall bezeichnenderweise – den Namen „Project Fast PaaS“ tragen soll. Es basiert auf Cloud Foundry, der freien Platform-as-a-Service aus dem Hause VMware, und ist Teil des „Project Sputnik“, zu dem auch ein Entwickler-Laptop mit Linux-Betriebssystem und die freie Cloud-Deployment-Plattform Crowbar gehören.

Kritikern zufolge soll Dells Cloud-Angebot den Mitbewerbern voraus sein, besonders auch aufgrund der Zeitersparnis bei Deployment von Anwendungen in der Cloud. Und auch den Aufwand hat man bewusst gering gehalten: Der Entwickler muss nur alle wichtigen Details eingeben, beispielsweise die jeweilige Programmiersprache, die Menge des benötigten Speichers sowie die Art der Datenbank, und innerhalb weniger Sekunden hat er sein Paket zusammen.

Dieses ist übrigens ein Komplettpaket und damit mehr als nur eine blanke Virtual Machine, wie man sie beispielsweise bei Anbietern wie den Amazon Web Services bekommt. Mehrere Rechnungen von verschiedenen Anbietern sollen dank „Project Fast PaaS“ der Vergangenheit angehören.

Ein weiterer Vorteil des Dell-Pakets liegt in seiner mobilen Nutzbarkeit. Alle Funktionen der Platform-as-a-Service können auch vom Smartphone aus bedient werden – derzeit ist das allerdings nur mit Android-Geräten möglich.

„Project Fast PaaS“ ist kompatibel mit mehreren Sprachen, wie beispielsweise Ruby, NodeJS, Java, PHP oder Python, mit Frameworks wie Django, Grails, JavaWeb, Lift, Node, Play, Rack,Rails, Sinatra oder Spring und mit verschiedenen Services, darunter MySQL, PostgreSQL, MongoDB, RabbitMQ und Redis.

Um das Angebot kostenpflichtig nutzen zu können, wird ein Dell vCloud Account benötigt.

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Judith Lungstraß
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