Webentwicklung mit dem Play-Framework

Die eigene Play-Webapplikation

Yann Simon und Remo Schildmann

Nachdem wir uns in den vorherigen zwei Teilen unseres Tutorials mit den Grundlagen und Interna von Play vertraut gemacht haben, geht es nun zum letzten Teil. Wir werden unsere Webapplikation vervollständigen und uns mit weiteren wichtigen Themen wie JavaScript-Routen, Styling oder Selenium-Tests beschäftigen. Das Betreiben einer Play-Applikation wird ein weiterer wichtiger Bestandteil sein.

In den ersten beiden Teilen haben wir uns mit dem grundlegenden Aufbau einer Play-Applikation beschäftigt. In diesem Teil unserer Entdeckungstour werden wir unsere Applikation erweitern: Hinzufügen und Löschen von To-dos (unter Einsatz von Ajax und CoffeeScript), Testen mit Selenium und FluentLenium, Styling mit CSS/LESS und Übergabe in Produktion. Abschließen wollen wir mit einem kurzen Überblick über den Einsatz von Play im realen Leben und weitere Möglichkeiten mit Play selbst. Fangen wir mit dem Hinzufügen und Löschen von To-dos an.

Aktuell zeigt unsere Applikation lediglich die in der YAML-Datei definierten To-dos an. Wir wollen aber eigene To-dos anlegen und diese bei Bedarf auch als erledigt markieren können, sodass sie aus der Anzeige entfernt werden. Für diese Funktionalitäten erzeugen wir eine eigene Controller-Klasse ToDos.java. Diese besitzt zwei Methoden, eine zum Hinzufügen und eine zum Löschen von To-dos. Die delete-Methode erwartet als Parameter die ID des zu löschenden Datensatzes. Innerhalb dieser Methode behandeln wir nur die zum angemeldeten Nutzer gehörenden To-dos, sodass nur eigene To-dos gelöscht werden können. Auf die Methode werden wir aber weiter unten noch detaillierter eingehen. Unser ToDo-Model muss für die Löschen-Funktionalität noch um eine Methode erweitert werden, die ein To-do eines Benutzers ermittelt. Dazu muss die Model-Klasse ToDo.java erweitert werden.

Geschrieben von
Yann Simon und Remo Schildmann
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