DevOps auf der W-JAX 2011

Claudia Fröhling

DevOps scheint der nächste Hype zu sein. Doch was ist wirklich dran an diesem Phänomen? Gibt es konkrete Vorteile für Entwickler oder ist alles nur alter Wein in neuen Schläuchen? Müssen sich Entwickler wirklich auch noch damit auseinandersetzen? Handelt es sich dabei gar um „The next big Thing“ nach Agile?

Matthias Marschall hat genau diese Fragen in seiner Abschlusskeynote auf der W-JAX 2011 beantwortet. Das Grundproblem heutzutage ist erstmal folgendes: Der Betrieb sitzt in Unternehmen meist ganz woanders als die Entwicklung, an einem anderen Standort, gar im Ausland. Wie soll man da zusammenkommen? Oder man wird konfrontiert mit den typischen Sätzen aus beiden Abteilungen: „Das haben wir doch schon immer so gemacht!“

DevOps ist keine Technik, es ist eine Bewegung, so Marschall in seiner Keynote. Culture, Automation, Measurement und Sharing, das sind die vier Grundprinzipien dieser Bewegung. Die Zusammenarbeit der Teams soll wieder Spaß machen, so Marschall. Dabei ist die Kultur (culture) die Basis für alles weitere: Interesse für einander zeigen, miteinander sprechen, Ideen und Probleme austauschen und besprechen. Denn Transparenz schafft Vertrauen, so Marschall.

Das kommende Java Magazin wird sich übrigens auch intensiv mit dem Thema DevOps beschäftigen – freuen Sie sich auf ein fulminantes Titelthema Anfang Dezember.

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Claudia Fröhling
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