Interview mit Peter Roßbach

„Der Mensch ist bei DevOps keine austauschbare Ressource mehr“

Redaktion JAXenter

Viele Jahre lang stand Kosteneffizienz im Fokus der IT – der Mensch wurde dabei als austauschbare Ressource angesehen. In der DevOps-Bewegung geht es hingegen darum, die einzelnen Personen mit ihrem Know How ins Zentrum zu stellen, – so Peter Roßbach (bee42 solutions) im Interview auf der DevOpsCon.

DevOps – Mehr als Tools

Ohne sich genau festlegen zu wollen, gibt Roßbach in diesem Interview mit Sebastian Meyen eine Beschreibung des Phänomens „DevOps“, die über das übliche Zusammenzählen neuer Methoden und Tools hinaus geht. Dass man über die Kooperation selbstverantwortlicher Mitarbeiter mehr erreicht als durch inhaltsleere Ressourcen-Planungen, ist für Roßbach eine zentrale Botschaft der DevOps-Bewegung. Das Know How und die Kreativität der Einzelnen wird angesichts neuer Herausforderungen und einer gesteigerten Komplexität der IT wieder wichtiger. Alles mit dem Ziel, gute Ideen schnell marktfähig zu machen und letzlich einfach bessere Produkte zu bauen.

Peter Roßbach ist freiberuflicher Systemarchitekt und Coach zahlreicher Java-EE-Anwendungen. Sein besonderes Interesse liegt in der Entwicklung von komplexen Informationssystemen, einschließlich der Gestaltung und Realisierung von testgetriebenen Softwareprozessen. Seit 1997 ist Peter Roßbach im Bereich HTTP-Server und Webcontainer tätig. Er ist Committer im Apache-Tomcat-Projekt und Mitglied der Apache Software Foundation. Sein besonderes Interesse gilt der Gestaltung von Überwachungs- und Analysesystemen für komplexe Infrastrukturen. Mit der bee42 solutions Gmbh realisiert er entsprechende Monitoring-Produkte auf Basis aktueller Webtechnologien, NoSQL-Datenbanken und Cloud-Plattformen.

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