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von Simon Monk

Buchtipp: Der Maker-Guide für die Zombie-Apokalypse

Mascha Schnellbacher

Sind Sie vorbereitet auf die Zombieapokalypse? Für den Fall der Fälle empfiehlt sich eine gute Planung und langfristiges Denken. Denn eine aggressive Pandemie wie in diesem Fall breitet sich ganz schnell auf der gesamten Welt aus und dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis es mehr Zombies als Menschen gibt. Um dann möglichst lange zu überleben, hilft nur eins: Dieses Buch lesen!

Autor(en)

Simon Monk

Titel

Der Maker-Guide für die Zombie-Apokalypse

Untertitel

20 Survival-Projekte mit einfacher Elektronik, Arduino und Raspberry Pi

Seiten

318

Preis

24,90 Euro

Verlag

dpunkt.verlag

Jahr

2016

ISBN

978-3-86490-352-6

Denn seien wir mal ehrlich: Auf Militär und Regierung kann man eh nicht vertrauen, und bevor Sie sich vor Ihren Zombienachbarn im Keller verstecken oder als letzten Ausweg aus dem Hunger das Familienhaustier rösten, lesen Sie lieber den „Maker-Guide für die Zombie-Apokalypse“ von Simon Monk. Monk, selbst begeisterter Maker, bietet umfangreiche Tipps und Tricks zum Überleben einer solchen Katastrophe. Denn gerade Entwickler haben den Vorteil, auf zahlreiche (technische) Möglichkeiten zur Bekämpfung der fleischfressenden Zombies zurückzugreifen.

Das Buch richtet sich an alle, die gerne mit elektronischen Geräten basteln und zudem von einer postapokalyptischen Welt fasziniert sind, in der sich leider kein unbegrenzter Vorrat an Ressourcen findet. Deshalb erfahren Sie auch zuallererst, wie Sie selbst Strom mit Muskelkraft und Sonnenenergie erzeugen und unverzichtbare Bauteile vor dem Zombiezugriff schützen. Haben Sie das erst einmal geschafft, lernen Sie, wie Sie sich in Ihrer eigenen kleinen Festung verschanzen, Fallen installieren und Nahrung sammeln. Praktischerweise benötigt man dazu entweder einen Raspberry Pi oder einen Arduino – also quasi Alltagswerkzeug für jeden IoT-Entwickler.

Simon Monk bietet neben einigen Warnanlagen und Überwachungsprojekten – damit sich auch ja kein hungriger Zombie in Ihr Domizil verirrt – auch eine Anleitung zum Bau von Kommunikationsgeräten. Mit diesen können Sie potenzielle Überlebende aufspüren (zusammen ist man weniger allein) und sogar geräuschlos mit ihnen kommunizieren – denn entgegen landläufiger Meinung sind viele Zombies gar nicht so dumm wie sie aussehen und kriegen sehr wohl mit, was um sie herum geschieht. Für einige dieser Projekte braucht man zum Glück keine besonderen technischen Fähigkeiten, dennoch bietet der Anhang eine Einführung in alle erforderlichen Techniken wie Löten oder Holzbearbeitung. Allen, die ihren-Entwicklerfreunden einen Raspberry Pi oder Arduino abluchsen konnten, selbst aber bislang nicht in der Materie bewandert sind, helfen die beiden Grundlagenkapitel im Buch.

Nun dürfte eigentlich jeder vorbereitet sein – schnell noch die nötigen Teile vorab besorgen und die Quellcodes von GitHub herunterladen, denn im Fall einer Zombieapokalypse dürfte das ziemlich schwierig werden. Es gilt also: Immer gut vorbereitet und stets wachsam sein! Und vor allem: Suchen Sie sich andere Menschen – die sind ziemlich praktisch, nicht nur als Unterstützung im Kampf gegen Zombies, sondern auch bei der Flucht – da Zombies überall lauern können, lohnt sich ein langsamerer Verbündeter immer …

Geschrieben von
Mascha Schnellbacher
Mascha Schnellbacher
Mascha Schnellbacher studierte Buchwissenschaft und Deutsche Philologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Seit Juni 2015 arbeitet sie als Redakteurin in der Redaktion des Entwickler Magazins bei Software & Support Media. Zuvor war sie als Lektorin in einem Verlag sowie als freie Editorin tätig.
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