Interview mit Prof. Andrea Krajewski

Der Geist ist ohne Körper nichts: User-Interface-Design für das Internet der Dinge

Christoph Ebert

Das Internet of Things ist auf dem Vormarsch und hält dabei Einzug in (fast) alle Lebensbereiche. Der Grund für den Siegeszug des IoT liegt dabei aber nicht in sinkenden Kosten, immenser Datenspeicherung oder der Miniaturisierung von Technik, sondern in der Natur des Menschen selbst. Prof. Andrea Krajewski spricht im Interview mit Redakteur Christoph Ebert über den Erfolgsgaranten für das Internet of Things.

Die tief verankerte Symbiose zwischen Mensch und Ding ist für Prof. Andrea Krajewski der wahre Grund für den Erfolg des Internet of Things. In ihrer Session „The Tangible Mind“ auf der MobileTech Conference 2015 in Berlin erläuterte die Professorin für Gestaltung von Mediensystemen im interdisziplinären Studiengang Interactive Media Design an der Hochschule Darmstadt, wie aus dieser Symbiose eine erfolgsversprechende UX-Strategie für die Gestaltung des IoT abgeleitet werden kann.

Im Rahmen von UX-Designs für das Internet of Things besinnen sich Webdesigner auf das Embodiment zurück – der Geist ist ohne Körper nichts. Gerade in der Zeit von gestengesteuerten Devices und Interfaces ist unser Geist besonders involviert, auch in der Interaktion mit anderen Objekten. Prof. Andrea Krajewski zeigt, dass wir uns mittlerweile nicht mehr nur in einer digitalen Welt bewegen, sondern vielmehr den Schritt zurück in die reale Welt getan haben: Denn unser Geist ist Teil von allen Dingen, also ist er auch im IoT mit allem vernetzt. Für das User-Interface-Design bedeutet das, dass der User wieder zum Mensch werden muss und dass für Designer die sensorische Interaktion wieder eine Rolle spielt. Mehr über dieses Prinzip und welche Herangehensweise beim Designen für das IoT helfen kann, erklärt Prof. Krajewski im Interview mit Christoph Ebert.

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Christoph Ebert
Christoph Ebert stieß im Juli 2011 zum Online-Team von Software & Support Media. Als Redakteur kümmert er sich um das Portfolio von entwickler.press und ist verantwortlich für das Entwickler Magazin und entwickler.de. Davor betreute er die Portale WebMagazin.de, CreateOrDie.de und mobile360.de. Vor seiner Zeit in Frankfurt arbeitete der studierte Amerikanist und Tech-Geek als Redakteur für ein Heimkinofachmagazin im Süden Deutschlands.
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