Der BigData-Funke ist übergesprungen: Apache Spark verlässt den Incubator

Claudia Fröhling

Es ist noch so frisch, dass nicht einmal die Projektseite aktualisiert ist: Apache Spark wurde am Sonntag einstimmig aus dem Incubator zum vollwertigen Projekt gewählt. Diese Abstimmung kommt nur wenige Wochen nachdem Cloudera bekannt gegeben hatte, zukünftig kommerziellen Support für Spark anzubieten. Cloudera Chief Architect und Hadoop-Vater Doug Cutting hat großes Vertrauen in Apache Spark, mehr als in die MapReduce Engine, wie Tech Week Europe berichtet. Cutting hat an der Graduation-Abstimmung am Sonntag ebenfalls teilgenommen.

Die Reife von Apache Spark steht außer Frage: seit fünf Jahren wird das Projekt entwickelt, seit vier ist es Open Source. Über 120 Entwickler aus 25 Unternehmen haben sich bereits an der Entwicklung beteiligt, berichten unsere Kollegen auf JAXenter.com. The Register spricht vom „Hadoop Schweizer Taschenmesser“ – Spark ist mittlerweile selbst schon Vorlage für andere Data Processing Engines wie Shark oder MLib.

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Claudia Fröhling
Claudia Fröhling
Claudia Fröhling hat in verschiedenen Redaktionen als TV- und Onlineredakteurin gearbeitet, bevor sie 2008 zur Software & Support Media GmbH kam und sich bis 2014 um alle Projekte des Verlages im Ressort Java kümmerte. Claudia hat einen Abschluss in Politikwissenschaften und Multimedia Producing. Ihr Google+ Profil findest du hier.
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