Der Beginn einer großen Partnerschaft: IBM und OpenStack

Judith Lungstraß

Auf der hauseigenen Pulse-Konferenz hat IBM verkündet, künftig seine gesamte Cloud-Architektur auf der Open-Source-Technologie OpenStack aufzubauen. Als ersten Schritt möchte man eine neue private OpenStack Cloud einrichten, anschließend soll das restliche Portfolio folgen. Dieser Schritt kommt wenig überraschend, immerhin war IBM schon im April vergangenen Jahres der OpenStack Foundation als Platinum-Mitglied beigetreten.

Auch zwei Tools zum Management von OpenStack-Instanzen hat IBM auf der derzeit in Las Vegas stattfindenden Konferenz vorgestellt. Mit Hilfe des SmartCloud Orchestrators lassen sich Anwendungen in Public und Private Clouds kontrollieren, die verschiedenen Konfigurationen werden in einem grafischen Interface dargestellt. SmartCloud Monitoring Application Insight bietet die Möglichkeit, Anwendungen in Echtzeit zu überwachen. Und dann wären da noch zwei bislang namenlose Beta-Programme für den Analyse-Bereich.

Den größten Vorteil aus dieser Allianz verspricht IBM sich übrigens aus der freien Natur von OpenStack zu ziehen, denn Open Source sieht man als echten Treiber der Innovation. Schließlich sei es nur so möglich, Unternehmen nicht auf kleinen proprietären Inseln gefangen zu halten.

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Judith Lungstraß
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