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Perfektes Coding am Handtuch-Tag

Den Towel Day standesgemäß feiern: Mit der Towel Programming Language!

Dominik Mohilo

©Shutterstock / Gustavo Frazao

Die Erde, wie wir sie kennen, existiert eigentlich gar nicht. Denn die Erde ist nichts anderes als ein Supercomputer, geschaffen, um die Frage nach dem Sinn des Lebens, dem Universum und dem ganzen Rest zu beantworten. Jedenfalls wenn man Slartibartfaß glauben kann. Am heutigen 25. Mai, dem offiziellen Towel Day, feiern wir den Erfinder des Hitchhiker’s Guide to the Galaxy: Douglas Adams.

Douglas Adams treueste Fans tragen heute Trauer. Dies tun sie in Form eines Handtuchs, das man, laut dem Hitchhiker’s Guide to the Galaxy, immer bei sich haben sollte. Der erste sogenannte Towel-Day wurde vor 15 Jahren zelebriert, zwei Wochen nachdem der Autor einem Herzanfall erlag. Besonders tragisch ist, dass Douglas Adams nur 49 Jahre alt wurde.

A towel is about the most massively useful thing an interstellar hitchhiker can have.
Douglas Adams — The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy

Doch warum eigentlich ein Handtuch-Tag? Dieser Umstand bezieht sich auf eine Regel in dem Ratgeber, in dessen Inhalt ein gewisser Ford Prefect die Hauptfigur Arthur Dent einweiht: Ein Handtuch sei das absolut nützlichste Ding, das ein interstellarer Anhalter bei sich haben kann. Ein Ratschlag, den Fans des Science-Fiction-Klassikers bis heute berücksichtigen.

Auch andere grandiose Ideen haben nicht nur Einzug in die Kultur aller Nerds, Geeks, Techies und ITler gehalten, sondern sie nachhaltig geprägt. Die Geschichte von Arthur Dent, Ford Prefect, Zaphod Beeblebrox, Tricia „Trillian“ McMillan und Marvin dem depressiven Roboter erlangte früh Kultstatus. Das ist zum einen den genialen Einfällen des britischen Autors, wie auch seinem intelligenten Humor geschuldet.

Wie groß der Einfluss auf die Kultur der Entwickler auch heute noch ist, sieht man an Programmen wie dem Messaging-Tool Trillian oder am Online-Spiel World of Warcraft, wo eine Quest den Titel „Vier Köpfe sind besser als gar keiner“ trägt und Spieler die vier Köpfe „Za“, „Phod“, „Beeble“ und „Brox“ sammeln müssen – natürlich eine Anspielung auf Zaphods Doppelköpfigkeit. Zu einem geflügelten Wort hat sich außerdem der Spruch Don’t Panic entwickelt, der in der Szene heute in aller Munde ist.

Die Towel Programming Language

Ein Projekt, das zu diesem besonderen Feiertag passt, ist jenes um die Towel Programming Language. Erfinder dieser sind drei Studenten von der Columbia University, die das Projekt im September 2015 vorgestellt haben. Sie beschreiben die Programmiersprache als eine „general-purposed, stack-based, statically typed, functional, postfix-syntaxed programming language“. Inspiriert wurden sie dabei unter anderem von Erlang, Haskell und Lisp.

Die Programmiersprache hat das Ziel, alles mit ihr programmieren zu können, vom Scripting um Dateien zu sichern bis hin zu großen Projekten und Web-Anwendungen. Klingt ganz nach einer möglichen Antwort auf Frage nach „allem“.

Die wirkliche Antwort ist übrigens bekannt. Die meisten unserer Leser werden sie schon kennen, aber hier ist sie noch einmal zur Sicherheit:

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PS: Zum Glück müssen wir nur das Buch konsultieren und nicht sieben millionen Jahre auf DeepThoughts Antwort warten.

Aufmacherbild: Dont Panic! sign with sky backgroundvon Shutterstock / Urheberrecht: Gustavo Frazao

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Dominik Mohilo
Dominik Mohilo
Dominik Mohilo studierte Germanistik und Soziologie an der Goethe-Universität in Frankfurt. Seit 2015 ist er Redakteur bei S&S-Media.
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