Wochenrückblick KW 36

Domain-driven Design, Docker-Fork und das Netflix Tool NDBench – unsere Top-Themen der Woche

Kypriani Sinaris

© Shutterstock.com / Bohbeh

Alles rund um das Thema Domain-driven Design, ein möglicher Docker-Fork und das neue Netflix Framework NDBench: Diese und weitere Lesetipps in unserem Wochenrückblick.

Google Dart 1.19: Einfachere Codebearbeitung und die Abschaffung von Symlinks

Einen Monat hat es gedauert, bis Dart den Sprung von Version 1.18 auf 1.19 geschafft hat. Das aktuelle Release steht vor allem für eine verbesserte Codebearbeitung und die Abschaffung von Symlinks. Über unsere regelmäßigen Dart Update News bleiben Sie immer auf dem neusten Stand.

Domain-driven Design: Was, wie, warum

In der letzten Woche drehte sich bei JAXenter alles rund um das Thema Domain-driven Design. Angefangen davon, was genau hinter dem Konzept steht, haben wir uns in unserem Dossier mit Fachartikeln, Experteninterviews und Sessions unserer Konferenzen umfassend mit dem Thema beschäftigt. Hier kam auch Eric Evans, der die Methode des Domain-driven Design entscheidend geprägt hat, zu Wort:

Eric EvansDer entscheidende Punkt, um den es mir geht, ist auch der Grund, warum das Konzept “Domain-driven Design” heißt: Wenn wir Software entwickeln, sollte unser Fokus nicht primär auf den Technologien liegen, die wir verwenden. Stattdessen sollte sich unser Hauptaugenmerk auf die geschäftliche Seite richten, also auf den fachlichen Bereich, den wir mit unserer Software unterstützen wollen – kurz: auf die Domäne. Das ist es, was ich mit Domain-driven Design meinte.

Auch beim Hype-Thema Microservices spielt DDD eine Rolle:

Obwohl mich neue Technologien für Service-Interfaces als solche schon interessieren, ist es nicht so sehr der technologische Aspekt, der mich an Microservices reizt. Es geht mir mehr um den Ansatz, Dinge zu isolieren und autonom zu halten, nach dem Motto: Wir brauchen keine übergreifende Datenbank, wir stützen uns nicht auf eine geteilte Codebasis, wir nutzen kein gemeinsames Deployment, unser Team trifft seine eigenen Entscheidungen. Dieser Ansatz der Isolierung und der Autonomie erlaubt die Art und Weise der Modellierung, die uns auch beim DDD vorschwebt.

Das gesamte Interview finden Sie hier. Wer erst mal eine grundlegende Einführung in das Konzept des Domain-driven Design haben möchte, der wird mit dem Artikel von Martin Kernland und Adrian Gygax bedient: In der Einführung in die Konzepte des Domain-driven Design beleuchten die Autoren das Thema aus verschiedenen Perspektiven, sei es die Unternehmensarchitektur oder die Ebene der Systemarchitektur.

Docker-Fork: Und da war das F-Wort

Dunkle Wolken ziehen auf im Land der Container-Technologien. Der Grund: Dockers Release-Politik, die Drittanbieter immer wieder vor Schwierigkeiten stellt, ihre auf Docker basierenden Produkte anzupassen. Hinzu kommt eine gewisse Unzufriedenheit mit der Stabilität der einzelnen Releases. Und so werden Stimmen laut, die fargen: Kommt es zum Docker-Fork?

Netflix Tool NDBench: Datenspeicher, zeig was du kannst

Die Netflix-Entwickler waren mal wieder fleißig: Mit NDBench hat der Streaming-Dienst ein neues Framework vorgestellt, das dabei hilft, das Verhalten des Datenspeichers unter verschiedenen Bedingungen zu testen. Das Framework simuliert die Performance-Bewertung, indem es verschiedene Produktionsszenarien nachahmt. Außerdem testet das Entwicklerteam damit Updates, beispielsweise von Cassandra, bevor sie diese in Produktion bringt. Wir stellen NDBench vor.

Weitere Must-Reads der Woche:

Geschrieben von
Kypriani Sinaris
Kypriani Sinaris
Kypriani Sinaris studierte Kognitive Linguistik an der Goethe Universität Frankfurt am Main. Seit 2015 ist sie Redakteurin bei JAXenter und dem Java Magazin.
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