Interview mit Frank Müller

Das DevOps-Dilemma: „Entwickler werden für Veränderung, Operator für Stabilität bezahlt“

Redaktion JAXenter

Auf der DevOpsCon 2015 sprach Frank Müller (Canonical) über Google Go und das Service-Orchestrierungs-Tool Juju. Im Interview erklärt er, warum Go eine Multiparadigmensprach ist und wie sich Juju im Sinne des DevOps-Ansatzes anwenden lässt. Außerdem gibt er einen Ausblick auf die neuesten Entwicklungen im Unternehmen hinter Ubuntu und erklärt, warum DevOps nicht als Revolution betrachtet werden sollte.

DevOps, so Frank Müller, ist ein quasi natürliches Resultat der Engführung von strukturell gegenläufigen Berufszweigen. Während die Operator für Stabilität sorgen sollen, werden die Developer für permanente Veränderung bezahlt. In diesem Spannungsverhältnis suche DevOps im Sinne der Stakeholder den gangbarsten Mittelweg.

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Eine mögliche technische Umsetzung dieses Konzept bietet der Cloud-Dienst Juju, mit dem Resultate beider Funktionen als Charms für die Konfiguration eigener Cloud-Architekturen kombiniert zur Anwendung kommen. Der Cloud-Entwicklungszweig wird bei Canonical fortgeführt, aber auch eine eigene Container-Lösung für das Internet of Things und die aktive Entwicklung eines Ubuntu-Phones ist in Arbeit.

 

 

Frank Müller arbeitet als Software Engineer im Juju Core Team bei Canonical, dem Unternehmen hinter der Linux-Distribution Ubuntu. Seit bald 25 Jahren in der professionellen IT führte ihn sein Berufsweg von der Administration hochverfügbarer Umgebungen über die Leitung internationaler Entwicklungsteams bis zur Entwicklung skalierbarer Architekturen. Seit 1999 ist Frank zudem als Fachautor für diverse IT-Magazine sowie des Buchs “Systemprogrammierung mit Google Go” bekannt und gibt Vorträge zu unterschiedlichen Themen rund um die Softwareentwicklung.

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