Crystal 0.9 veröffentlicht

Neue Programmiersprache Crystal: wie Ruby aber effizienter

Melanie Feldmann

©Shutterstock / S_E

Die Alpha der Programmiersprache Crystal 0.9 wurde veröffentlicht. Crystal basiert auf einer von Ruby inspirierten Syntax, kompiliert aber zu nativem Code. Die Effektivität des Codes geht dabei auf Kosten von einigen dynamischen Aspekten von Ruby, die Crystal nicht unterstützt.

Eine Eigenschaft von Crystal ist seine statische Typen-Überprüfung. Entwickler müssen dazu aber weder Typen von Variablen noch Methodenargumente spezifizieren. Außerdem ist die Integration von C-Code möglich, indem Bindungen dazu in Crystal geschrieben werden. Compile-Time Evaluierung und Code-Generation runden das Sprachkonzept ab.

Das Release der Version 0.9 enthält einen integrierten Formatierer. Es ist außerdem Teil eines Sublime Text Plug-ins. Mit Shards ist auch ein Abhängigkeits-Manager Teil des Pakets.

So sieht Code in Crystal aus: Hello World

Die einfachste Art und Weise, das berühmte Hello-World-Programm in Crystal zu schreiben, ist folgende:

puts "Hello World"

Es funktioniert aber auch objektorientiert:

class Greeter
  def initialize(name)
    @name = name.capitalize
  end

  def salute
    puts "Hello #{@name}!"
  end
end

g = Greeter.new("world")
g.salute

Auch eine Variante mit Blöcken ist möglich:

"Hello World".each_char do |char|
  print char
end
print '\n'

Die Crystal-Entwickler freuen sich über Feedback in ihrer Google-Gruppe oder ihrem IRC-Channel #crystal-lang auf irc.freenode.net. Zum Repository auf GitHub geht’s hier.

Aufmacherbild: Quartz crystals von Shutterstock / Urheberrecht: S_E

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Melanie Feldmann
Melanie Feldmann
Melanie Feldmann ist seit 2015 Redakteurin beim Java Magazin und JAXenter. Sie hat Technikjournalismus an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg studiert. Ihre Themenschwerpunkte sind IoT und Industrie 4.0.
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