CRaSH 1.0: Eine neue Shell für die JVM

Hartmut Schlosser

Als Weihnachtsexperiment 2009 gestartet, jetzt in der ersten Major-Version erschienen: Die erweiterbare Shell für die Java Virtual Machine CRaSH 1.0. CRaSH steht für Common Reusable Shell und liefert eine Antwort auf das Bedürfnis, eine einfache Möglichkeit zur JVM-Manipulation zur Verfügung zu haben. Die Shell wird in eine Java Runtime deployed und stellt dann Interaktionsmöglichkeiten mit der JVM her. Anweisungen werden in Groovy geschrieben, als Befehle stehen beispielsweise bereit:

  • log – zur Erzeugung und Manipulation von Logger
  • thread – zum Stoppen, Starten und Anzeigen von VM Threads
  • system gc – zum Aufruf des Garbage Collectors
  • system propls – zum Auflisten der VM System Properties
  • jdbc – zur Manipulation von JDBC-Datenbanken

Das gesamte Befehlsarsenal wird in der Dokumentation beschrieben.

Auf der Habenseite kann CRaSH SSH und Telnet Connectivity, einen Standalone-Modus und einen Attach Mode sowie ein zuschaltbares Authentifizierungssystem verbuchen. Die Shell soll einfach einzubetten sein und verfügt über ein Java Content Repository Plug-in für eXo JCR und Jackrabbit Server.

Vorangetrieben wird das Projekt von Mitgliedern der eXo-Plattform, Beiträge kamen aber auch von namhaften Community-Mitgliedern wie Guillaume Laforge, Henri Gomez und Arnaud Héritier.

CRaSH steht unter der GNU Lesser GPL zum kostenfreien Download bereit. In Aktion zu sehen ist unten der Standalone-Modus.

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Hartmut Schlosser
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