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Common Build Infrastructure bei Eclipse stellt Weichen für die Zukunft

Claudia Fröhling

Seit über einen Jahr ist die Common Build Infrastucture (CBI) schon Thema in der Eclipse-Welt, jetzt wurde sie auch als offizielles Proposal unter dem Dach des Technology Project aufgenommen. CBI soll eine gemeinsame Basis für Builds der Eclipse-Projekte schaffen. Dafür baut CBI auf wichtigen Build-relevanten Projekten wie Git, Maven/Tycho und Hudson auf und ist sozusagen die logische Fortführung bekannter Build-Initiativen wie Athena und Minerva.

Viele Unternehmen setzen auf Eclipse als IDE, reichern diese aber um eigene Plug-ins und ein eigenes Branding an. Bisher war der Prozess zur Erstellung der eigenen Eclipse-Distribution recht umständlich und kompliziert, wird aber mit der Common Build Infrastructure und dem CBI-Build-Prototyp deutlich vereinfacht. Neben der Möglichkeit, den Quellcode der Eclipse-Plattform selbst zu kompilieren, kann auf Basis bestehender Eclipse-Pakete und Maven Tycho die eigene Eclipse-Distribution mit bekannten Mitteln aus Eclipse selbst heraus gebaut werden.

Die Common Build Infrastructure ist zukunftsrelevant: die so entstehende Toolkette ist nämlich für den Long-Term-Support extrem wichtig, da es eine langfristige Wartung alter Releases erleichtert.

Laut Proposal wird der CBI-Code mit zwei verschiedenen Lizenzen versehen: Die pom.xml-Dateien werden unter EDL, Code wie z.B. JAR Signer unter EPL-Lizenz stehen. Als Committer wurden Persönlichkeiten von Ecliper Foundation, IBM und Red Hat vorgeschlagen. Alle Infos finden sich auf der Propsal-Seite. Eine ausführliche Beschreibung der Common Build Infrastructure gibt außerdem Markus Knauer in seinem Artikel im Eclipse Magazin 3.2012.

Geschrieben von
Claudia Fröhling
Claudia Fröhling
Claudia Fröhling hat in verschiedenen Redaktionen als TV- und Onlineredakteurin gearbeitet, bevor sie 2008 zur Software & Support Media GmbH kam und sich bis 2014 um alle Projekte des Verlages im Ressort Java kümmerte. Claudia hat einen Abschluss in Politikwissenschaften und Multimedia Producing. Ihr Google+ Profil findest du hier.
Kommentare
  1. Sascha Vujevic2013-12-10 13:20:01

    Das Eclipse-Magazin ist von 3/2012

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