Collaboration oder Tod!

Wer heute nicht kollaboriert, gehört zum alten Eisen. Wir werden uns wohl daran gewöhnen müssen, dass wir in Zukunft nicht mehr zusammenarbeiten, sondern collaboraten. Dass wir das Wort in Deutschland bisher eher aus dem Geschichtsunterricht kannten, wird sicher schnell vergessen sein. Früher sagte man an dieser Stelle kooperieren oder schlicht zusammenarbeiten. In Zukunft werden wir nicht mehr in Teams zusammenarbeiten, sondern in Groups collaboraten.

Dazu bieten viele Hersteller schon Eierlegendewollmilchsäue an, die in der Mehrheit tatsächlich so ziemlich alles können, was man sich als hipper Community-Collaborator wünscht. Statt vielfältiger Agrarprodukte liefern sie Informations- und Kommunikationswerkzeuge unter einer einheitlichen Oberfläche. Oft vom Anwender auch noch nach eigenem Geschmack anpassbar – in Farbe und bunt. Kaum auf dem Markt, gibt es auch schon die Version 2.0. Selbstredend als Consumer- und Enterprise-Version. Expertensuche, Selbstvermarktung, Freunde finden – alles kein Problem. Und dabei immer fleißig collaboraten. Übrigens planen wir die nächste Weihnachtsfeier in Second Life durchzuführen. Ein klarer Vorteil: Keiner muss sich Sorgen um seinen Führerschein machen.

Ich geh jetzt erst mal mein Profil updaten.

Allzeit gute Usability wünscht

Clemens T. Obermeier

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