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Generalüberholung

Coden in der Cloud: Codenvy 3.10 verfügbar

Michael Thomas

© Shutterstock.com/winui

Die Cloud-basierte Entwicklungsumgebung Codenvy ist ab sofort in der Version 3.10 verfügbar. Wie Produktmanager Stevan Le Meur in der offiziellen Ankündigung verlauten lässt, wurden für das aktuelle Release insgesamt 273 Issues gelöst.

Besonders hervorgehoben wird dabei die Generalüberholung der erstmals vor einem Jahr veröffentlichten Entwickler-Workspace-Cloud Codenvy On-Prem: Demnach soll die Installation via Image oder Bootstrap nun innerhalb weniger Sekunden möglich sein. Zudem soll die Multi-Node-Installation dahingehend verbessert worden sein, dass der Nutzer sich nun lediglich um die DNS-Einträge des Knoten-Pools kümmern muss, während Codenvy den Rest übernimmt.

Des Weiteren kann On-Prem auf den Infrastrukturen von AWS, Digital Ocean und Google Compute Cloud installiert bzw. dorthin verschoben werden. Mithilfe des neuen Administrations-Dashboards sollen sich sowohl die Systemeigenschaften konfigurieren als auch die Brücke zwischen codenvy.com und der jeweiligen Installation verwalten lassen. Außerdem können alle Administrationsbefehle nun via REST-API auch remote ausgeführt und Eclipse-Che-Erweiterungen mit On-Prem bereitgestellt werden.

Weitere Highlights

Apropos Eclipse Che: Zu den weiteren Highlights von Codenvy 3.10 zählt auch die nun gegebene Möglichkeit, die IDE in einem Docker-Container auszuführen.

Als zusätzliche Komfortfunktion ist der Umstand zu werten, dass die IDE sich zwischen zwei Sitzungen nun alle relevanten Konfigurationen merkt und somit beim Start das zuletzt geöffnete Projekt inklusive aller zuletzt im Editor geöffneten Dateien wiederherstellt. Dabei wird zudem das User-Dashboard umgangen man kann also direkt in den Code eintauchen.

Durch ein Upgrade der Infrastruktur auf Docker 1.6 soll sich die Geschwindigkeit des Runner beträchtlich verbessert haben, was explizit auf Dockers neue Fähigkeit, parallele Image-Pulls aus den Registries durchzuführen, zurückzuführen ist.

Eine letzte Neuerung betrifft das mit der Vorgängerversion Codenvy 3.9 eingeführte “Pay-as-you-Go”-Bezahlmodell: Das User-Dashboard aktualisiert demnach die verbrauchten Gigabyte-Stunden nun in Echtzeit und zeigt zudem an, wie hoch das verbleibende Guthaben ausfällt.

Über Codenvy

Codenvy wird durch die Infrastruktur und den Kernel von Eclipse Che betrieben und basiert auf Microservices, um besonders schnell ladende und responsive Workspaces liefern zu können. Jeder Microservice automatisiert einen Teil des Entwicklerworkflows, seien es Codeanalyse, SQL-Abfragen, die Kompilierung oder Runner. Projekte werden mithilfe einer Automatisierungs-Engine gebaut, die Code, Plug-ins, Abhängigkeiten, Builder und Runner konfiguriert. Entwickler müssen also nichts installieren und können sowohl online als auch offline mit der Che-IDE oder einer beliebigen anderen Entwicklungsumgebung arbeiten.

Codenvy kann weltweit mehr als 125.000 Anwender vorweisen und setzt stark auf Eclipse-Technologien wie die Eclipse Java Development Tools (JDT). Codenvy ist ein strategisches Mitglied der Eclipse Foundation und fühlt sich nach eigenen Aussagen besonders den Themenbereichen Open-Source-Lizensierung, Ökosystementwicklung sowie IT-Governance verpflichtet. Ein ausführliches Porträt der Firma lesen Sie auf JAXenter.com unter dem Titel “Spotlight on: Codenvy, the cloud IDE“.

Aufmacherbild: Cloud Computing von Shutterstock / Urheberrecht: winui

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Geschrieben von
Michael Thomas
Michael Thomas
Michael Thomas studierte Erziehungswissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und arbeitet seit 2013 als Freelance-Autor bei JAXenter.de. Kontakt: mthomas[at]sandsmedia.com
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