Schneller, besser, stärker

Codefresh sorgt für frischen Wind: Google Container Engine bekommt Kubernetes-Upgrade

Jane Elizabeth
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Die Google Container Engine bekommt ein Kubernetes-Upgrade: Durch die jüngste Zusammenarbeit zwischen Codefresh und Google Cloud können Nutzer ab sofort von schnelleren und simpleren Continuous-Integration- bzw. Continuous-Delivery-Pipelines für das Container-Deployment profitieren.

Google Cloud und Codefresh das passt einfach. Wegen einer erneuten Zusammenarbeit zwischen den beiden können sich Nutzer aktuell über das schnellere und einfachere Deployment mit der Google Container Engine freuen. Egal ob Einsteiger oder Profi: Die Verbesserungen am Kubernetes-Service der Google Cloud soll es Usern aller Couleur ermöglichen, innerhalb von lediglich zehn Minuten mit dem Testen und Deployen von Code hin zu Kubernetes mithilfe einer ausgereiften CI/CD-Pipeline zu starten.

Dies ist wie erwähnt nicht die erste Kollaboration zwischen Google Cloud und Codefresh: Das Team von Codefresh hat schon einmal mit dem der Google Cloud zusammengearbeitet, um die Google Container Registry in die eigene Container Delivery Toolchain zu integrieren. Nutzer profitieren seitdem davon, mit der Docker Registry direkt aus ihrem CI/CD-Flow arbeiten zu können.

„Google Cloud ist ein sehr mächtiger Partner für Codefresh und ist sehr versiert darin, Unternehmen beim Starten und Skalieren von Containern zu helfen“, sagt Raziel Tabib, CEO und Mitgründer von Codefresh. „Der Bereich Continuous Integration durchlebt gerade einen massiven Wandel in Richtung Containerisierung. Codefresh ist am Schnittpunkt von Containern, deren Orchestrierung und der automatischen Konfiguration von Entwicklungs-, Test- und Deployment-Umgebungen.

Warum Kubernetes?

Kubernetes ist längst eines der am schnellsten wachsenden Systeme für die Orchestrierung von Containern, wie eine aktuelle Umfrage unter Entwicklern, die im DevOps-Bereich arbeiten, zeigte: Die Nutzung von Kubernetes ist eine der Kernkompetenzen, die sich die meisten von ihnen im kommenden Jahr aneignen wollen. Die Verschiebung in Richtung Cloud Deployments hat dabei gleichzeitig die Weichen von Unternehmen hin zur Containerinfrastruktur gestellt. Etwa 71 Prozent der Entwickler sagen, dass sie Kubernetes im Enterprise-Umfeld verwenden. Google Cloud ist hier ein Vorreiter, der das Hosting gemanagter Kubernetes-Cluster anbietet.

Trotz der allgemeinen Beliebtheit von Kubernetes war beim Thema automatisiertes Deployment und Integration von CI/CD-Pipelines für Entwicklerteams stets mit einer steilen Lernkurve zu rechnen. Die Zusammenarbeit von Google Cloud und Codefresh könnte dies nun ändern. Die neue Integration soll die vielen Aspekte verknüpfen und die Arbeit der Entwickler vereinfachen, da alles in einem Tool vereint wird.

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Entwickler können auf einer einzigen Plattform Builds, Tests und Deployments automatisch wie manuell starten und laufen lassen, das soll unter anderem für weniger Bugs und eine schnellere Entwicklung sorgen. Mit der Google Container Engine wird der Einstieg in das Kubernetes-Deployment für neue Entwickler erleichtert, erfahrenere Benutzer können direkt mit dem Service und den Deployment-YAMLs arbeiten, was ihnen eine individuellere Konfiguration ermöglichen sollte.

Weitere Informationen zu der aktuellen Zusammenarbeit zwischen Google und Codefresh gibt es auf dem Blog der Google Cloud Platform und auf der Webseite von Codefresh.

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Jane Elizabeth
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Jane Elizabeth ist eine Redaktionsassistentin für JAXenter.com
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