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COBOL, Eclipse und Java unter einem Hut: Micro Focus Visual COBOL 2.1

Hartmut Schlosser

COBOL-Code läuft nach wie vor in zahlreichen kritischen Enterprise-Anwendungen – und wird sich dort auch nicht so schnell verabschieden. Um trotz der quasi „toten“ Programmiersprache COBOL („Common Business Oriented Language“) nicht auch toolseitig in softwarearchäologische Zeiten zurückzufallen, hat Micro Focus das Produkt Micro Focus Visual COBOL an den Start gebracht, das aktuell in Version 2.1 erschienen ist.

Mit Micro Focus Visual COBOL sollen Unternehmen bei der COBOL-Softwareentwicklung vom Komfort aktueller IDEs profitieren. Versionen bestehen für Eclipse und Microsoft Visual Studio 2010 oder 2012. In Eclipse stehen beispielsweise ein Background-Parser, der COBOL-Compiler, die Auto-Complete-Funktion, diverse Debugging-Tools und die Einbindung von Quellcode-Verwaltungswerkzeugen bereit. Auf COBOL-Programme abgestimmte Navigationshilfen erleichtert die Orientierung in großen Projekten.

Der größte Vorteil liegt aber wahrscheinlich in der Möglichkeit, innerhalb einer einzigen IDE COBOL-Legacy-Code mit neueren, etwa in Java geschriebenen Projekten zusammenzubringen. So werden hybride Lösungen möglich, bei denen beispielsweise das COBOL-Backend mit einem Java-, RCP- oder Webfrontend kombiniert werden.

Auf der Micro-Focus-Seite steht Micro Focus Visual COBOL 2.1 in einer kostenfreien Trial-Version bereit.

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Hartmut Schlosser
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