Kann das neue Repository GitHub und Co. das Wasser reichen?

GitHub-Konkurrenz: Google launcht mit Cloud Source Repositories eigenen Hosting-Dienst

Kypriani Sinaris

©Shuttertsock/Aleksander Niz

Die Google Cloud Platform bekommt Zuwachs: Wie Google ankündigt, kommt mit Cloud Source Repositories ein neues Git Repository zur Google Cloud Platform hinzu. Das Beta-Release von Cloud Source Repositories ist kostenfrei zu nutzen und kann bis zu 500 MB Speicherplatz für Source Files bieten. Das Cloud Source Repository steht automatisch jedem Projekt auf der Google Cloud Plattform zur Verfügung. Ist es eine Alternative zu GitHub und Co?

Mit Cloud Source Repositories bietet Google allen Entwicklern, die mithilfe der Google Developers Console eine Applikation erstellt haben, die Möglichkeit, diese über das neue Cloud Source Repository mit der Community zu teilen. Außerdem könne auch der angebotene Google Cloud Debugger, verbunden mit dem Cloud Source Repository, für die Ansicht aller Debugging-Informationen bei der Applikationsentwicklung genutzt werden. Über den Source Code Editor können Entwickler Repository Files innerhalb der Developers Console ansehen und editieren. Google betont, dass das neue Repository lediglich für Source Files angelegt wurde, und nicht für andere Informationen, wie persönliche Informationen der Nutzer oder Core-App-Engine-Enduser-Daten, genutzt werden soll.

Auf der offiziellen Projektseite erhalten Entwickler neben einem Quickstart auch eine Anleitung, wie sie bereits gehostete Projekte auf GitHub oder Bitbucket mit dem Cloud Source Repository verbinden.

Es wird sich zeigen, ob Cloud Source Repositories eine echte Alterantive zu bereits etablierten Repositories darstellen wird. Man munkelt bereits darüber, dass mit der General Availability auch kommerzielle Versionen des Repositories anstehen könnten.

Aufmacherbild: clouds von Shutterstock / Urheberrecht: Aleksander Niz

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Kypriani Sinaris
Kypriani Sinaris
Kypriani Sinaris studierte Kognitive Linguistik an der Goethe Universität Frankfurt am Main. Seit 2015 ist sie Redakteurin bei JAXenter und dem Java Magazin.
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