CI-Server Bamboo 5.0 integriert Deployments

Hartmut Schlosser

Bamboo, der Continuous Integration Server von Atlassian, ist in Version 5.0 erschienen. Wichtigste Neuerung ist der Einbezug von Projekt-Deployments. Im Sinne der DevOps-Bewegung soll die Lücke zwischen Entwicklern und Betreibern einer Software geschlossen werden. Der hohe Automatisierungsgrad, der zwischen Entwicklung und Quality Assurance mittlerweile zum Standard gehört, soll auch auf den Betrieb und dessen Deployment-Arbeit ausgedehnt werden können.

In dem Tool werden Issues, Commits, Test-Ergebnisse und Deployments zusammengefasst und den verschiedenen Stakeholdern in ihren jeweiligen Umgebungen zugänglich gemacht. Bamboo verbindet sich mit dem Atlassian Issue Tracker JIRA und anderen Atlassian Tools, beispielsweise einem Kanban Board, über das sich agile Workflows abbilden lassen. Insgesamt soll der gesamte Release-Prozess damit transparent und vorhersehbar werden.

Bamboo steht als OnDemand-Service und als Download zur Verfügung. Preislich beginnt die OnDemand-Variante bei 10 monatlichen Euro für 10 Jobs und einem Agent. Die obere Grenze ist bei 100 Agents erreicht, für die man 1000 Euro pro Monat hinlegen muss. Bei der Desktop-Variante liegt die Preisspanne bei 10 bis 16.000 Euro.

Geschrieben von
Hartmut Schlosser
Hartmut Schlosser
Hartmut Schlosser ist Redakteur und Online-Koordinator bei Software & Support Media. Seine Spezialgebiete liegen bei Java-Enterprise-Technologien, JavaFX, Eclipse und DevOps. Vor seiner Tätigkeit bei S & S Media studierte er Musik, Informatik, französische Philologie und Ethnologie.
Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.