Ceylon 1.1.0 unterstützt OSGi und Vert.x

Redaktion JAXenter
http://ceylon-lang.org

Etwa zehn Monate nach Erscheinen von Ceylon 1.0 wurde nun Version 1.1 der statisch typisierten Programmiersprache für die Java Virtual Machine freigegeben, wie Gavin King im Blog mitteilt. Es sei „das bislang größte Release“, so der Red-Hat-Entwickler. Zu über 1400 Bugfixes gesellen sich laut seinem Blogpost Performanceverbesserungen, insbesondere, was die Kompilierzeiten in der Eclipse-basierten IDE betrifft. Des Weiteren verspricht die Ankündigung u. a. eine verbesserte Interoperabilität mit Java-Overloading und Java-Generics, neue Module im SDK sowie neue IDE-Features, darunter ein Code-Formatter und Chain Completion à la IntelliJ IDEA.

OSGi und Vert.x

Neu ist auch, dass Ceylon-Module jetzt in OSGi-Containern deployt werden können. Auch für eine Integration mit Version 2.1.x der Anwendungsplattform Vert.x – dem „Node.js für die JVM“ – wurde gesorgt. Der Entwicklung asynchroner Anwendungen steht damit nichts mehr im Wege.

Das ebenfalls im Release enthaltene Kommandozeilen-Toolset bringt Compiler sowohl für Java als auch für JavaScript mit und unterstützt die Ausführung modularer Programme auf der JVM und Node.js.

Über eine formale Sprachspezifikation und eine voll ausgestattete Eclipse-basierte Entwicklungsumgebung verfügt Ceylon bereits seit der ersten Major-Version. Der Quellcode kann direkt über die Projektseite bezogen werden.

„Java-Killer“

Seit etwa vier Jahren wird sich die statisch getypte JVM-Sprache aus dem Hause Red Hat, die unter anderem als „Java-Killer“ gehandelt wird, in Arbeit. Ein erstes offizielles Release wurde Ende 2011 vorgestellt. Besonderes Augenmerk wird auf Lesbarkeit, Modularität und vollständiges Tooling gelegt. Einfachheit, Eleganz und Lesbarkeit schreibt sich das Ceylon-Team auf die Fahnen – das offizielle Motto lautet: „Say more, more clearly“.

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