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Bump & NFC: Google erweitert sein Data-Sharing-Angebot

Claudia Fröhling

Bump-CEO David Lieb teilte am Montag mit, dass sein Team von Google übernommen wurde. Das Start-up wurde bekannt durch die Entwicklung einer Technologie, mit der sich Daten durch Berührung zweier Smartphones austauschen lassen. Die Bump-App nutzt dafür die Sensoren des Telefons und erkennt so den „Bump“, also den Druck des zweiten Telefons. Daraufhin werden die Daten via Cloud auf das andere Gerät geladen. Bump kommt komplett ohne NFC-Technologie aus.

Laut einem Bericht von The Verge erreichte Bump 2011 60 Millionen Downloads seiner App, konnte aber keinen ausreichenden Ertrag daraus erzielen. Die Übernahme von Google kommt also sicherlich zu einem guten Zeitpunkt. Für Google macht es Sinn, die Technologie hinter Bump in seine Produktpalette und in das Android-Betriebssystem zu integrieren.

NFC für mehr Sicherheit

Die Bump-Übernahme ist aber kein schlechtes Omen für NFC. Einem Bericht zufolge evaluiert Google gerade NFC Security Tokens, die von einem weitere Start-up entwickelt werden: YubiKey. Diese Tokens sind entweder per USB am Rechner nutzbar, es reicht aber auch schon, den Token in der Nähe eines Smartphones oder Tablets zu platzieren, um einen gesicherten Log-in zu garantieren.

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Claudia Fröhling
Claudia Fröhling
Claudia Fröhling hat in verschiedenen Redaktionen als TV- und Onlineredakteurin gearbeitet, bevor sie 2008 zur Software & Support Media GmbH kam und sich bis 2014 um alle Projekte des Verlages im Ressort Java kümmerte. Claudia hat einen Abschluss in Politikwissenschaften und Multimedia Producing. Ihr Google+ Profil findest du hier.
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