Neue Hauptversion des Open-Source-Bugtrackers erschienen

Bugzilla 5.0 mit neuen WebService-Funktionen

Moritz Hoffmann

(c) Shutterstock.com / pixeldreams.eu

Bugzilla bietet ein mit Perl geschriebenes Bugtracking-System, das in vielen großen Open-Source-Projekten, u.a. bei Apache und Eclipse, zum Einsatz kommt. Es läuft über einen Webbrowser und ist für die Nutzung verschiedener Datenbanken (MySQL, PostgreSQL, Oracle und SQLite) geeignet. Nach der Veröffentlichung der Version 4.4 vor über zwei Jahren ist mit Bugzilla 5.0 nun die nächste Hauptversion unter der Mozilla Public License freigegeben worden.

Die neue Version des Bugtrackers bringt vor allem Änderungen im WebService Interface mit sich. Mit einem zusätzlichen, an REST angelehnten Endpoint können die User per Standard-http-Aufruf auf Bugzilla-Daten zugreifen. Zudem wird ein API Key Support für schnellen Zugang ohne Cookies, Login und Passwort bereit gestellt. Wer Apache als Webserver verwendet, kann mit der neuen Bugzilla-Version auch auf einige Apache-Features zugreifen. Weitere Neuerungen im WebService sind hier einzusehen.

Auch das Caching wurde weiterentwickelt. Über einen Memcached-Server erhalten die User schnelleren Zugriff auf verschiedene Datentypen. Damit soll auch insgesamt die Performance verbessert werden. Zudem wurde die Zugangskontrolle für Bug-Groups angepasst, so dass einzelne Bugs je nach Gruppen-Modus (AND, OR) nur für bestimmte Gruppen sichtbar sind.

Eine vollständige Liste der Code Changes, Bugfixes und Requirements ist in den Release Notes einzusehen.

Aufmacherbild: Virus bug in program code via Shutterstock.com
Urheberrecht: pixeldreams.eu

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Moritz Hoffmann
Moritz Hoffmann
Moritz Hoffmann hat an der Goethe Universität Soziologie sowie Buch- und Medienpraxis studiert. Er lebt seit acht Jahren in Frankfurt am Main und arbeitet in der Redaktion von Software und Support Media.
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