Browser-IDE Orion 3.0 M2 mit überarbeitetem UI und Tooling

Judith Lungstraß

Während Orion mittlerweile mit seinem zweiten Meilenstein auf das 3.0-Release hin steuert, wandelt sich die Browser-IDE auch so langsam von einer experimentellen zu einer kommerziell einsetzbaren Plattform. Die neusten Änderungen am User Interface und am Tooling leisten dazu ihren Anteil.

Ab M2 hat der Editor eine Navigationsleiste auf der linken Seite, über die man beispielsweise Dateien auswählen oder sich durch die Ordner-Hierarchie bewegen kann. Der obere, horizontale Banner wurde neu gestaltet und wirkt jetzt aufgeräumter, sodass der Fokus des Entwicklers voll und ganz auf seinem Code im Editor liegt. Zur Navigationsleiste gelangt man über den hier aufgenommenen Breadcrumb.

Aus dem Navigationsmenü heraus hat man Zugang zur neuen Such-Seite. Ergebnisse können nun auf verschiedene Arten gefiltert und sortiert werden, Bookmarks für häufige Suchanfragen lassen sich erstellen.

Außerdem werden Änderungen künftig automatisch während des Schreibens gespeichert. Änderungen, die außerhalb des Editors entstehen, werden wiederum automatisch geladen. Diese Auto-Save-Funktion ist allerdings per Default ausgeschaltet.

Die Browser-IDE Orion funktioniert nur auf modernen HTML5-Browsern. Versucht man, sie auf einem älteren Browser zu verwenden, wird man jetzt von der Entwicklungsumgebung selbst gewarnt, dass das nicht möglich ist.

Orion-basierte Anwendungen können nun auch als WAR-Datei deployt werden.

Zu guter Letzt haben die Orion-Entwickler auch die Zugänglichkeit ihrer IDE verbessert. Die Schriftarten Koreanisch, Chinesisch und Japanisch sind neuerdings fehlerfrei kompatibel, alle Befehle sind zusätzlich auch per Tastatureingabe durchführbar und die Umgebung kann im Zusammenspiel mit Bildschirmlesegeräten verwendet werden.

Orion 3.0 M2 steht unter eclipse.org zum Download bereit.  

Geschrieben von
Judith Lungstraß
Judith Lungstraß
Judith Lungstraß ist seit Anfang 2012 im Online-Team bei Software & Support Media. Neben ihrem Studium der Buchwissenschaft in Mainz konnte sie erste journalistische Erfahrungen bei einem Online-Reiseführer und einem Sportverein sammeln. Ihr Fachgebiet ist die Microsoft-Welt, von Windows über .NET bis hin zu Windows Phone.
Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.