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In 30 Minuten zur eigenen M2M-Plattform – mit MQTT und REST

Bring your own Platform

Dominik Obermaier
© S&S Media

Kaum ein Hardwarehersteller leistet es sich im Moment, keine eigene Machine-to-Machine-(M2M-) und Internet-of-Things-(IoT-)Plattform mit seinen Produkten anzubieten. Auch klassische Softwarehersteller integrieren diese herstellerspezifischen M2M-Plattformen in ihre eigenen Serviceangebote. Lernen Sie in diesem Artikel, wie Sie selbst einen Prototyp Ihrer eigenen „M2M-Cloud“ in kürzester Zeit mit einem reinen Java-Stack entwickeln können.

Machine-to-Machine-(M2M-)Kommunikation ist durch das Internet der Dinge bzw. „Internet of Things“ heutzutage populärer denn je. Oracle hat das Ziel, Java als die führende Programmiersprache für das Internet der Dinge zu etablieren [1], sowohl auf den Geräten als auch auf der Serverinfrastruktur. Nach aktuellen Studien von Cisco werden pro Sekunde 80 neue Geräte (Mobiltelefone, Sensoren etc.) mit dem Internet verbunden [2]. Die meisten Hersteller solcher Geräte haben eigene, proprietäre Plattformen, die die Geräte nutzen, um Daten auszutauschen, oder die diese Daten weiterverarbeiten können. Mittlerweile haben sich drei freie (Maschinen-)Protokolle als Standard herauskristallisiert, über die diese Plattformen kommunizieren, um interoperabel zu bleiben: MQTT, CoAP und HTTP (siehe Kasten: Protokolle für das Internet of Things). Im Rahmen dieses Artikels werden wir uns mit einer beispielhaften Implementierung einer eigenen M2M-Plattform mit den Protokollen MQTT und HTTP beschäftigen.

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Geschrieben von
Dominik Obermaier
Dominik Obermaier
Dominik Obermaier ist Geschäftsführer bei der dc-square GmbH, die hochskalierbare IoT-Lösungen, wie den MQTT-Broker HiveMQ, entwickelt. Dominik berät Unternehmen im Bereich MQTT, Messaging und IoT. Er entwickelte MQTT 3.1.1 bei OASIS mit und ist regelmäßiger Autor und Speaker auf Konferenzen.
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