Bootstrap für Wicket-Entwickler: wicket-bootstrap 0.7.5

Hartmut Schlosser

Für das populäre Webframework Wicket gibt es zahlreiche Erweiterungen. Eine davon ist wicket-bootstrap, mit der sich Ressourcen aus dem Bootstrap-Projekt einbinden lassen. Aktuell ist Version 0.7.5 von wicket-bootstrap erschienen.

Grundsätzlich bietet das Modul einen einfachen Mechanismus, um das Design seiner Wicket-Anwendung mit UI-Elementen des Bootstrap-Projektes anzureichern. Dadurch stehen Bootstrap-Vorlagen für Typografie, Buttons, Tabellen, Grids und Navigationselemente zur Verfügung, die auf HTML5 und CSS3 basieren. Das von Twitter initiierte Bootstrap gilt als eines der populärsten Open-Source-Projekte auf Github und verfügt über eine aktive Community, die das Arsenal an UI-Elementen ständig erweitert.

wicket-bootstrap 0.7.5 ist ein Bugfix-Release, das einige kleinere Feature-Erweiterungen mitbringt. Beispielsweise können Warnmeldungen nun HTML enthalten. Das Extension-Modul wurde mit einer contextmenu-Komponente angereichert. Zudem soll das Invertible interface besser mit dem fluent API harmonieren.

Wicket selbst ist ein komponentenbasiertes Web-Framework, das dem Grundsatz „Just Java, just HTML and meaningful Abstractions“ verpflichtet ist.
Wicket nutzt weitestgehend Java und OO-Konzepte zur Umsetzung einer komponentenorienterten Webanwendung: Über Listener werden Event Handler an Events der UI-Komponente gebunden und über Vererbung von Seiten wird das Basislayout von individuellen Inhalten getrennt.

Eine Trennung zwischen Layout und Logik, ergänzt um einfach anzuwendende Abstraktionen, soll den Fachentwickler dabei unterstützen, sich auf seine Kernaufgabe – die Umsetzung der Fachlichkeit – zu konzentrieren. Der Entwickler definiert das statische Layout (HTML) auf der einen Seite und entwickelt die Dynamik objektorientiert in Java auf der anderen. Wicket übernimmt dabei die Zusammenführung beider Artefakte.

Infos zum wicket-bootstrap stehen auf dem Entwickler-Blog und der Wicket-Homepage zur Verfügung.

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Hartmut Schlosser
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