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Bitcoin Flipping: Blockchain und IoT sind ein ideales Paar

Gabriela Motroc

© Andrii Zastrozhnov / Shutterstock

Bosch hat sich mit Cisco, der Bank of New York Mellon und weiteren Unternehmen zusammengetan, um die Technologie hinter Bitcoin in neuem Kontext zum Einsatz zu bringen. Das Ziel des neu gegründeten Konsortiums ist es, IoT-Anwendungen mit Blockchains zu verbessern.

Ein neues Konsortium ist da! Cisco, Bosch, Bank of New York Mellon, Gemalto, Foxconn, das Blockchain Start-up BitSE sowie Consensus Systems (ConsenSys) und Chronicled haben ein Konsortium geschaffen, in der Hoffnung, die Technologie hinter Bitcoin dafür zu nutzen, IoT-Anwendungen besser und sicherer zu machen. Die Gruppe hat angekündigt, dass sie ihre Kräfte bündeln wird, um ein gemeinsames Blockchain-Protokoll zu entwickeln, sodass Alltagsobjekte mit dem Internet verbunden werden sowie Daten senden und empfangen können.

Obgleich der Trend von mit dem Internet verbundenen Geräten immer mehr in Schwung kommt, gibt es auch die Schattenseite, dass mehr Dinge gehackt werden können, wie VentureBeat erklärt. Die Webseite hat Dirk Slama, Director of Business Development von Bosch Software Innovations, mit den Worten zitiert, dass das Konsortium „enormes Potenzial für die Anwendung von Blockchains in industriellen Use Cases sieht. In der Lage zu sein, eine fälschungssichere Historie anzufertigen, wie Produkte hergestellt, transportiert und gepflegt werden, innerhalb einer komplexen Wertschöpfungskette mit vielen Stakeholdern, ist eine entscheidende Fähigkeit.“

Der Vorteil von Blockchain im Kontext von IoT

Vor einigen Monaten, hat ein massiver Distributed-Denial-of-Service-(DDoS)-Angriff zahllose Internetseiten getroffen und vorübergehend die Server von Twitter, der New York Times, Netflix und Paypal lahmgelegt. Nachdem bekannt wurde, dass „eine Quelle des Angriffs [gekaperte IoT-]Geräte waren, die vom Mirai-Botnet (einem online verfügbaren Malware-Programm) infiziert waren“, ist klar geworden, dass die Sicherheit von IoT-Geräten höchste Priorität haben muss.

An dieser Stelle kommt Blockchain ins Spiel: Laut OpenMind ist der Fakt, dass Blockchain öffentlich ist, ein Vorteil, weil so gut wie jeder, der daran teilnimmt, sowohl die Blocks als auch die Transaktionen sehen kann. „Das Ledger (Kontobuch), das in Blockchain genutzt wird, ist fälschungssicher und kann nicht von böswilligen Akteuren manipuliert werden, weil es nicht an einem einzigen Ort existiert. Und Man-in-the-Middle-Angriffe können nicht inszeniert werden, da es nicht den einzelnen Kommunikationsstrang gibt, der abgefangen werden kann.“ Kurz gesagt, es ist ist sicher und transparent.

OpenMind warnt, dass die Entwicklung eines sicheren Modelles für IoT weder eine einfache noch eine billige Aufgabe ist, weil alle Geräte „mit verbundenen Systemen und Infrastrukturen kommunizieren und nahtlos interagieren“ müssen. Blockchain scheint jedenfalls eine gute Option zu sein, vorausgesetzt man ist in der Lage, über die vielen Rückschläge hinwegzukommen (inklusive des Mangels an Talenten und rechtlicher Hürden).

Geschrieben von
Gabriela Motroc
Gabriela Motroc
Gabriela Motroc ist Online-Redakteurin für JAXenter.com. Vor S&S Media studierte Sie International Communication Management an der The Hague University of Applied Sciences.
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