Reichhaltiger Baukasten

Bestandsaufnahme

Marc Teufel
©iStockphoto.com/rwarnick

Mit e(fx)clipse, das kürzlich sein erstes Major-Release feiern konnte, liegt ein reichhaltiger Baukasten für JavaFX-Anwendungen im Allgemeinen und auf Eclipse-Rich-Client-Technologie basierende Anwendungen im Besonderen vor. Der vorliegende Artikel liefert eine allgemeine Betrachtung der Möglichkeiten und eine kleine Einführung in das Thema JavaFX und Eclipse Rich Clients.

Mittlerweile hat sich herumgesprochen, dass Oracle mit JavaFX einen modernen Nachfolger für Swing platziert hat. Früher wurden Desktopanwendungen hauptsächlich mit Swing geschrieben, später kam mit dem Aufstieg von Eclipse noch SWT hinzu, das seine Controls nicht selbst zeichnet, sondern stattdessen auf die nativen Controls des jeweiligen Betriebssystems zurückgreift. Aber egal ob Swing, SWT oder JavaFX zum Einsatz kommt, bei all diesen Bibliotheken handelt es sich um reine Toolkits, die jede Menge Controls oder Widgets bereitstellen, die ganz generell zum Bauen von Benutzeroberflächen verwendet werden können.

In diesen UI-Bibliotheken allerdings nicht enthalten ist das ganze Drumherum um eine Desktopanwendung. Zum Beispiel eine sinnvolle Fensterverwaltung, Unterstützung für Wizards und Dialoge, Ressourcenmanagement, Plug-in-Funktionalität, Strukturierungsvorgaben und vieles mehr. In der Eclipse-Welt entstand hier zunächst JFace als Aufsatz zu SWT, der schon viel Erleichterung, etwa im Bereich Strukturierung oder Wizards brachten und mit Eclipse 3.x kam dann die Rich Client Platform (RCP 3.x) auf, die den Stack schlussendlich vervollständigte und ein nachhaltiges Framework brachte, auf dessen Basis man große und stabile Java-Desktopanwendungen entwickeln konnte.

(Den vollständigen Artikel finden Sie im Eclipse Magazin 6.2014)

Geschrieben von
Marc Teufel
Marc Teufel
Marc Teufel arbeitet als Projektleiter und Softwarearchitekt bei der hama GmbH & Co KG und ist dort für die Durchführung von Softwareprojekten im Bereich internationale Logistik zuständig. Er ist Autor zahlreicher Fachartikel im Web-Services- und Eclipse-Umfeld. Er hat drei Bücher zu Web Services veröffentlicht, sein aktuelles Buch „Eclipse 4 – Rich Clients mit dem Eclipse 4.2 SDK“ ist kürzlich bei entwickler.press erschienen.
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