AWS Elastic Beanstalk und Docker machen gemeinsame Sache

Claudia Fröhling

Amazon bietet seit 2011 seine PaaS-Lösung AWS Elastic Beanstalk an. Beanstalk nutzt die EC2-Infrastruktur, um Server zu starten und unterstützt dabei alle gängigen Plattformen. Docker wiederum ist uns bekannt als noch junges, aber schon recht populäres Werkzeug für das Deployment von Anwendungen in leichtgewichtigen Containern.

Mit der neuen Zusammenarbeit ist es Nutzern jetzt möglich, über Elastic Beanstalk Anwendungen in Docker-Images oder Dockerfiles zu launchen. Docker wird also sozusagen eine neue alternative Runtimeumgebung für Elastic Beanstalk, neben bereits bestehenden Umgebungen für Java, Node.js, PHP, Python, .NET, und Ruby.

Um Docker und Elastic Beanstalk gemeinsam nutzen zu können, ist eine neue Datei notwendig: Dockerrun.aws.json. Bei privaten Docker-Images ist außerdem noch eine .dockercfg-Datei notwendig, die im Amazon S3 abgelegt wird. Der AWS-Blog gibt eine Einführung in die Nutzung von Beanstalk und Docker.

Dies ist bei weitem nicht die erste Partnerschaft, die das junge Docker-Projekt eingeht. Erst letzte Woche berichteten wir von der Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen Red Hat und Docker. Gemeinsam soll an einer verstärkten Interoperabilität zwischen Docker und den zertifizierten Container Services von Red Hat gearbeitet werden.

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Claudia Fröhling
Claudia Fröhling
Claudia Fröhling hat in verschiedenen Redaktionen als TV- und Onlineredakteurin gearbeitet, bevor sie 2008 zur Software & Support Media GmbH kam und sich bis 2014 um alle Projekte des Verlages im Ressort Java kümmerte. Claudia hat einen Abschluss in Politikwissenschaften und Multimedia Producing. Ihr Google+ Profil findest du hier.
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