Philip Wenig

Philip Wenig
Dr. Philip Wenig ist Gründer der Open-Source-Software OpenChrom (http://www.openchrom.net) und Geschäftsführer der Lablicate UG (http://lablicate.com). Er beschäftigt sich hauptsächlich mit der Entwicklung von Software für den Bereich der Chromatographie und Massenspektrometrie (GC/MS). Darüber hinaus beteiligt sich seine Firma Lablicate UG aktiv an der Science Working Group (WG) der Eclipse Foundation (http://science.eclipse.org).
Beiträge dieses Autors

Veröffentlichen, patchen, updaten

Updates sind mittlerweile eine Selbstverständlichkeit. Mal eben Ubuntu und den Browser updaten; ach, der macht das schon von ganz alleine, wie schön. Dass das Updaten in den meisten Fällen so reibungslos funktioniert, ist natürlich kein Zufall. Dahinter steckt eine Menge Arbeit und nicht zu vergessen eine Strategie. Können wir so etwas auch mit Eclipse-Bordmitteln umsetzen. Ja, und das sogar sehr elegant.

Zehn Jahre Eclipse Magazin

Anfang des Jahres feierte die Eclipse Foundation ihr zehnjähriges Jubiläum. Seit ihrer Gründung begleitet das Eclipse Magazin die Open-Source-Organisation auf Schritt und Tritt. In den folgenden Seiten werfen wir einige Schlaglichter zurück in die Vergangenheit und in die Zukunft der Eclipse-IDE sowie der aus ihr hervorgegangenen Community und Technologiefamilie. Über Geschichte, Status quo und Zukunftsperspektiven haben Mitwirkende unterschiedlicher Eclipse-Projekte geschrieben. Dabei stellt sich immer wieder die Frage: Quo vadis, Eclipse? Binnen zehn Jahren wurden aus neunzehn Projekten 247, und immer mehr davon haben mit Eclipse als IDE gar nichts mehr am Hut. Marc Teufel und Philip Wenig, ein langjähriger und ein relativ neuer Eclipse-Magazin-Autor, äußern sich zum Jubiläum und zur Zukunft von Eclipse.

Veröffentlichen, patchen, updaten

Updates sind mittlerweile eine Selbstverständlichkeit. Mal eben Ubuntu und den Browser updaten; ach, der macht das schon von ganz alleine, wie schön. Dass das Updaten in den meisten Fällen so reibungslos funktioniert, ist natürlich kein Zufall. Dahinter steckt eine Menge Arbeit und nicht zu vergessen eine Strategie. Können wir so etwas auch mit Eclipse-Bordmitteln umsetzen. Ja, und das sogar sehr elegant.

Wiederverwendung für schlaue Füchse

Viele Bibliotheken kann man dank OSGi einfach in eigene Projekte einbinden. Warum also selbst programmieren, wenn es bereits eine Lösung gibt? Man denke nur an das Füllhorn der Apache Foundation; eine reichhaltige Quelle qualitativ hochwertiger Bibliotheken. Des Weiteren gibt es diverse Portale, wie z. B. GitHub oder Google Code, die über eine ansehnliche Anzahl an Open-Source-Projekten verfügen. Darüber hinaus sei noch das Eclipse-Orbit-Projekt zu erwähnen, das OSGi Bundles gängiger Bibliotheken zur Verfügung stellt. Grund genug, sich anzuschauen, wie man benötigte Java-Bibliotheken oder Orbit-Bundles in die eigene Plattform befördern kann.

EclipseCon France 2014

Vom 17. bis 19. Juni 2014 fand die zweite EclipseCon Frankreich statt. Auf dem Programm standen, wie zu erwarten, viele interessante Vorträge. Und wie auch schon letztes Jahr ist Toulouse nicht nur der Konferenz wegen eine Reise wert. Da könnte man fast meinen, die Konferenz lasse sich mit den berühmten Worten „The same procedure as every year“ zusammenfassen. Weit gefehlt. Der Organisator Gaël Blondelle hat es mit seinem Team geschafft, den klassischen Vortragsteil um einen interessanten Punkt zu erweitern: Die so genannte „Unconference“ bot den verschiedenen Arbeitsgruppen (Industry Working Groups) der Eclipse Foundation Gelegenheit zum intensiven Austausch. 

Startschuss für die Eclipse Science Working Group

Am 4. Juni 2014 gab Mike Milinkovich den offiziellen Startschuss für die Science Working Group der Eclipse Foundation. Nach über zweijähriger Planungsphase ist die Eclipse Foundation nun auch im Bereich der Software für den wissenschaftlichen Betrieb vertreten. Passend dazu fand sich die Arbeitsgruppe am 5. und 6. Juni zum ersten offiziellen Treffen beim Institut „Diamond Light Source“ nahe Oxford in England ein.

Migration auf Eclipse 4: einmal angefangen, gibt es kein Zurück…

Mit der neuen Eclipse 4 Version .3 „Kepler“ wurde die aktive Weiterentwicklung der 3er-Linie eingestellt. Höchste Zeit also, sich die neue Eclipse 4 Applikationsplattform anzuschauen und eventuell die eigene Anwendung auf die neue Basis zu migrieren. Die neue Plattform hat viele interessante Neuerungen und Verbesserungen mit an Bord. Theoretisch dürfte die Migration einer 3.x-Anwendung also durchaus machbar sein. Was dabei alles schief gehen kann, möchte ich in diesem Artikel am Beispiel von OpenChrom zeigen.

Die Zeit ist reif für eine gemeinsame, Eclipse-basierte Plattform für die Wissenschaft

Es ist kaum zu leugnen, dass die Eclipse-Plattform im Bereich der Anwendungsentwicklung eine überaus wichtige Rolle spielt. Ihr Einfluss wächst auch in anderen Bereichen immer weiter, nicht zuletzt dank der zahlreichen Industriearbeitsgruppen (IWG). Es drängt sich also die Frage auf, weshalb es für den wissenschaftlichen Bereich noch keine einheitliche Eclipse-basierte Plattform gibt. Eine Antwort darauf und einen Ausblick auf das, was noch kommen mag, gibt der folgende Artikel.

EclipseCon – diesmal France!

Nach einem sehr erfolgreichen „Eclipse Day France“ 2012 hatte sich die Eclipse Community entschlossen, in diesem Jahr eine komplette Konferenz in Frankreich zu veranstalten. Im Frühsommer war es dann soweit: Am 5. und 6. Juni fand die erste EclipseCon France im Centre de Congrès Pierre Baudis in Toulouse statt. Rund 250 Anmeldungen konnten die Veranstalter verzeichnen. Das Programm war mit insgesamt 44 Sessions prall gefüllt. Und da Südfrankreich im Juni immer eine Reise wert ist, waren auch wir gerne dabei.